HCB Südtirol Alperia gewinnt Final-Neuauflage


In der Neuauflage des Finales gewinnt der HCB Südtirol Alperia beim EC Red Bull Salzburg mit einem Tor Unterschied 2:1. Damit übernimmt der amtierende Meister nach zwei Spielen die Tabellenführung. Salzburg bleibt punktelos Letzter.


2100 Fans kamen in die Eisarena zur Finalrevanche. Bei den Red Bulls feierte Martin Stajnoch sein EBEL-Saisondebüt, dafür fehlte neben Alex Cijan, Michael Schiechl und Alex Rauchenwald auch Matthias Trattnig, der sich Freitag eine Knieverletzung zugezogen hatte. Nach einer guten Chance für Salzburgs Chris VandeVelde hieß es im Gegenzug schon 1:0 durch Matt MacKenzie. Aus einem eher harmlos scheinenden Konter, den Bobby Raymond einleitete und den Brant Harris zu Ryan Duncan verlängerte, traf Letzterer durch die Schoner von Leland Irving zum Ausgleich.

Doch wie gegen den KAC waren die Salzburger wieder zu verspielt, fanden keinen Weg zum Abschluss, während Bozen zeitweise mit allen Kräfte das eigene Tor verbarrikadierte. Nach einem Gestocher vor Salzburg-Goalie Lukas Herzog fiel durch Mike Blunden das 2:1 für Bozen. RBS-Coach Greg Poss forderte zwar den Videobeweis, das Tor aber zählte.

Auch wenn die Red Bulls im Mitteldrittel meist tonangebend waren – begünstigt durch drei Powerplays -, war der Bozner Abwehrriegel nicht zu knacken. Zum fehlenden Abschluss kam bei den Gastgenbern auch noch Pech dazu: Raphael Herburger wurde verletzt in die Kabine geführt (26.), er zog sich eine Bauchmuskelzerrung zu. Im Schlussdrittel fanden die Bullen gegen die mauernden Südtiroler kein Rezept mehr und so blieb es beim 2:1 für Bozen.
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