Hirschhorn-Besteck

€ 135,00 (inkl. MwSt.)

Sechsteiliges Besteckset mit Hirschhorngriffen und Messingbeschlägen, bestehend aus je zwei Tafelmessern, Löffeln und Gabeln, aus abgeworfenen Geweihen heimischer Hirsche in Traunviertler Familienbetrieb handgefertigt, rostfrei und nicht spülmaschinengeeignet, jedes Stück ein Unikat.

Inhalt: 2 Gabeln, 2 Löffel, 2 Messer

 



Hirschhorn-Besteck
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Hirschhorn-Besteck

Die Kunst des Tischdeckens

Besteck auflegen mag zwar eine Kunst sein, aber seien Sie gewiss, bei diesem Besteck schaut niemand, ob das Messer links oder rechts liegt. Vielmehr wird man von den naturbelassenen Hirschhorngriffen fasziniert sein. Denn die Griffe dieses Esswerkzeugs stammen von den Geweihen, die heimische Hirsche im Wald abgeworfen haben.

Der Griff aus dem Wald

Voller Stolz trägt der Hirsch sein Geweih und imponiert damit Hirschkühen und Rivalen. Doch im Februar ist Schluss damit, denn da muss jeder Hirsch seine Krone lassen und seinen Kopfschmuck neu aufbauen.
Messerbauer Thomas Schwarz ist über diese Fügung der Natur froh, bekommt er doch auf diese Weise regelmäßig Nachschub für seine Besteckgriffe. Und weil kein Geweih dem anderen gleicht, sind natürlich auch die Griffe von Messer, Gabel und Löffel einzigartig. Je nachdem, an welchen Bäumen der Hirsch seine Krone gewetzt hat, ist das Geweih heller oder dunkler und riecht vielleicht sogar nach Harz und Nadelbäumen.

Für besondere Anlässe

Im Hirschhorn-Besteck steckt viel Liebe und Handarbeit. Mit einer fast 90 Jahre alten Maschine stanzt Thomas Schwarz nach einer Vorlage seines Großvaters die Besteckformen aus Stahlblech aus, schleift sie und fügt sie durch Messingnieten mit den Hirschhorngriffen zusammen. Zuvor sucht der Messerschmied natürlich immer zwei passende Griffteile aus, was nicht immer ganz einfach ist, da ja keines dem anderen gleicht. Doch Thomas Schwarz hat durch jahrelange Übung ein geschultes Auge. Nun wird das Besteck noch geschliffen und mit einer Wachspaste eingerieben und ist so bereit für den Einsatz bei Tisch. Nur in die Spülmaschine sollte es nicht wandern!

Der Besteckmacher

Die Geschichte des Familienbetriebes Schwarz reicht bis ins Jahr 1895 zurück. 1906 entstand die erste oberösterreichische Taschenmesserfabrik. Zum Hirschgeweih als Griff kam man der Kundschaft wegen, die danach verlangte. Vor 30 Jahren übernahm Thomas Schwarz in fünfter Generation den Betrieb von seinem Großvater, der ihn während der dreijährigen Lehrzeit in alle Geheimnisse des Besteckmachens eingeweiht hatte.