Südburgenland

Keramikbecher aus feinem Ton

€ 37,00 € 19,00

Becher aus Keramik, im südburgenländischen Stadtschlaining aus feinem Ton getöpfert und mit einer fliederfarbenen Glasur nach eigener Rezeptur eingefärbt, jedes Stück ist ein Unikat, spülmaschinenfest.

Höhe: ca. 11,5 cm
Durchmesser: ca. 10 cm

 



Keramikbecher aus feinem Ton
Keramikbecher aus feinem Ton
Keramikbecher aus feinem Ton
Keramikbecher aus feinem Ton
Keramikbecher aus feinem Ton
Keramikbecher aus feinem Ton

Die Arbeit mit Ton

Wenn Petra Lindenbauer in ihrer Werkstatt im burgenländischen Stadtschlaining an der Töpferscheibe sitzt, lässt sie dem Material seine Freiheit. Natürlich wiegt sie vor dem Töpfern bei jedem Stück den Ton ab, aber wenn die Scheibe sich zu drehen beginnt, arbeitet sie mit dem Material zusammen und fühlt, wohin es gehen will. Die Arbeit ist dabei fast schon meditativ. Mit sensiblen Fingern zieht sie den Ton in die Höhe und erzeugt Rillen, die dem Gefäß einen ganz eigenen Charakter verleihen. Streng nach den Regeln der Töpferlehre müsste sie die Unebenheiten mit einem Spachtel glattziehen. Das tut sie aber ganz bewusst nicht.

Der strenge Blick

Petra Lindenbauer liebt die Spannung, die entsteht, wenn sie an der Töpferscheibe die Hände vom Werkstück nimmt. Denn nun erkennt sie so richtig, was gerade entstanden ist. Auch wenn die Gefäße von der im Burgenland werkenden Keramikkünstlerin unregelmäßig erscheinen, müssen sie Petra Lindenbauers kritischem Blick standhalten. Denn nur wenn die Unregelmäßigkeiten in Harmonie zurGesamtform stehen, werden sie von ihr als gelungen empfunden. Oft genug ist das nicht der Fall. Dann wird das Werk einfach wieder zusammengestampft.

Farbenfrohe Unikate

Gefällt das Geschaffene aber, dann wird es mit einer Glasur nach eigener Rezeptur eingefärbt. Dabei entstehen beim Aufschütten Muster, die jedes Stück noch zusätzlich einzigartig machen. Auch wenn die Farben oft kräftig gewählt sind, überdecken sie dennoch nicht die Form und die Eigenheiten des Tons.

Die Keramikerin

Eigentlich wollte die gebürtige Niederösterreicherin Tierärztin werden, doch ein Besuch bei einem Illmitzer Keramiker stimmte sie um. Als 14-Jährige begann sie ihre Ausbildung im Burgenland und in Graz. Mittlerweile arbeitet sie schon 30 Jahre mit dem erdigen Material und hat sich 2006 auf Gebrauchskeramik spezialisiert.