Last Knights - Die Ritter des 7. Ordens


Als ihr geliebter Fürst einer Intrige am kaiserlichen Hof zum Opfer fällt, schwört eine Garde an ehrenhaften Rittern Rache.

 

Gezza Mott ist der mächtigste Mann am kaiserlichen Hof. Jeder will sich mit dem Minister gut stellen, man überhäuft ihn mit kostbaren Geschenken. Ausgerechnet Gezza Mott hat sich Fürst Bartok (Morgan Freeman) zum Feind gemacht, als er ihn und seine Berater der Korruption bezichtigt. Es kommt zum Streit, bei dem der Fürst den Minister an der Hand verletzt. Bartok wird zum Tod verurteilt, seiner Familie der Besitz genommen. Die Garde des Fürsten, das Siebte Korps, wird aufgelöst. Kommandant Raiden (Clive Owen) persönlich muss seinen geliebten Befehlshaber exekutieren. Die Auswirkungen auf Raiden sind fatal, er stürzt in eine tiefe Depression und beginnt zu trinken. Wie Raiden sind die ehemaligen Ritter des 7. Ordens Geächtete, die sich nun mit Gelegenheitsarbeiten in der Stadt oder am Hof ihr Brot verdienen müssen. Gezza Mott lässt dennoch Raiden und seine Männer beschatten, denn er fürchtet eine Verschwörung. Zurecht, denn der frühere Kommandant von Fürst Bartok hat schon lange einen Plan, um sich für den Mord an seinem Herrn zu rächen. Aber Raiden und seine Truppe müssen schnell handeln.

Der japanische Regisseur Kazuaki Kiriya bediente sich für seinen historischen Actionfilm „Last Knights – Die Ritter des 7. Ordens“ reichlich aus dem Legendenschatz Japans. So sind deutlich Anleihen an das Nationalmythos der „47 Ronin“ auszumachen, der Geschichte der herrenlos gewordenen 47 Samurai, die nach dem Tod ihres Fürsten einen Rachefeldzug starten. Kiriya lässt die Handlung seines Films allerdings im europäischen Mittelalter spielen, in einer Zeit, die wie in Japan von Intrige und Verschwörung, Ehre und Loyalität gezeichnet ist. Clive Owen verkörpert den in Ungnade gefallenen Kommandanten Raiden, sein Befehlshaber Fürst Bartok wird von Morgan Freeman dargestellt.
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