Leben an der Donauschlinge


Richard Deutinger erkundet die Schlögener Schlinge an der Donau mit dem Fahrrad und lernt das Leben der Menschen am und mit dem Wasser kennen.

 

Die Schlögener Schlinge ist eine Flussschlinge im oberen Donautal in Oberösterreich, etwa auf halbem Weg zwischen Passau und Linz. Oft wird die Region als der schönste und ursprünglichste Abschnitt der Donau bezeichnet, obwohl sich seit Anfang der 60er Jahre durch den Bau des Donaukraftwerks in Aschach viel verändert hat. Der Wasserspiegel ist um bis zu 12 Meter gestiegen und viele Menschen wurden umgesiedelt.
Schon in der Römerzeit gab es eine erste Siedlung an der Schlögener Schlinge und bis heute wird das Leben der Bevölkerung stark vom Wasser geprägt. Christian Königsdorfer ist 31 Jahre und Zillenbauer in 9. Generation. Er ist spezialisiert auf den Bau von Feuerwehrzillen für den Spezial-Einsatz bei Hochwasser. Mit seinen Zillen nimmt der ehemalige Feuerwehrkommandant aber auch an Wettkämpfen mit anderen Feuerwehrlern teil.
Hans Seyrl ist seit 30 Jahren Fährmann und ein Donau-Original. Er ist Steuermann der alten Donaufähre zwischen Kobling und Obermühl. Dort liegt der Fischgasthof der Familie Aumüller. Sie bieten nicht nur frischen Donaufisch an, sondern keltern auch selbst einen vielfach ausgezeichneten Most von ihrer eigenen Streuobstwiese - direkt am Ufer der Donau.
Das könnte Sie auch interessieren