Metropolis: Die Seele einer Stadt - London


New York, Paris, Rom, San Francisco, London, New Orleans. Das sind einige der verlockendsten Metropolen der Welt. Jede dieser Städte ruft Kultbilder ins Gedächtnis, aber auch einzigartige Emotionen und Erfahrungen. Die Doku-Reihe zeigt die Städte aus einer neuen Perspektive – anhand erstaunlicher Ansichten und anhand der Schlüsselereignisse, die diese Städte in ihrer Entwicklung bis in die Gegenwart prägten.


Wie kam es, dass ein römischer Außenposten zu einer der bedeutendsten Metropolen der Welt werden konnte? Im Jahr 1815 stand ein Viertel der Welt unter britischer Herrschaft. Großbritannien war eine Seemacht und London das Zentrum für den Handel mit Waren. Damals lebten bereits 1,5 Millionen Menschen in der Stadt. Mittlerweile sind es acht Millionen Stadtbewohner. Einige beachtenswerte geschichtliche Entwicklungen nahmen in London ihren Lauf. Die Londoner Börse, eine der größten und ältesten Börsen in Europa, verdankt ihre Entstehung einem Kaffeehaus inmitten der Metropole. Vor 300 Jahren waren die Briten bereits dem Genuss von Kaffee verfallen. Kaffee wurde aus der Türkei importiert. Der Brite John Castaing begann schließlich im Kaffeehaus Listen mit Aktien- und Warenpreisen zu veröffentlichen. 1773 erhielt die Börse dann ihren offiziellen Namen: „The Stock Exchange“. Heute ist London das Zentrum der internationalen Finanzwelt und die Londoner Börse hat einen Wert von fast 3 Billionen Euro. Darüber hinaus trinken heute mehr Menschen Kaffee in London als in New York. Die Dokumentation liefert Einblick in die Metropole London, mit Geheimtipps für den nächsten Städtebesuch, gibt aber auch einen geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung der Stadt, anhand der faszinierendsten Schlüsselmomente in der Geschichte Londons.
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