Stuttgart

Model zum Backen, Rosenkorb

€ 5,00 (inkl. MwSt.)

Backen wie Oma. Model aus Wachs, der sich hervorragend zum Formen von Springerle bzw. Anisgebäck eignet. Originalgetreue Nachbildung von traditionellem Holzmodel mit Rosenkorb-Motiv, hergestellt nach alter, traditioneller Handwerkskunst.

Hier finden Sie ein bewährtes Springerle-Rezept von der Servus-Redaktion.

Maße: 5 × 5 cm

 

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Springerle Rosenkorb
Springerle Rosenkorb
Springerle Rosenkorb
Springerle Rosenkorb
Springerle Rosenkorb
Springerle Rosenkorb
Springerle Rosenkorb

Gebäck mit Geschichte

Wortwörtlich uralt ist sie, die schöne Tradition, Gebäck mit Hilfe von Modeln zu formen. Tatsächlich: Der älteste bekannte Holzmodel stammt aus dem 14. Jahrhundert. Zu Beginn wurden in die Model ausschließlich christliche Motive geschnitzt. Später, in der Barockzeit (17. Jahrhundert), drückte man vermehrt auch weltliche Bilder auf das beliebte Anisgebäck. Damals durften die geschmückten Springerle auf keiner Festtafel fehlen, egal ob zu Weihnachten, zu Ostern, zur Taufe, zur Hochzeit, zum Geburtstag oder zum Jahrestag.

Wiederbelebte Tradition

Heute erlebt diese Tradition wieder einen erfreulichen Aufschwung. Zu besonderen Anlässen schmücken die süßen Kunststücke immer öfter unsere liebevoll gedeckten Festtische. Alte Holzmodel sind allerdings echte Raritäten geworden, die man meist nur im Museum bewundern kann. Und die Familien, die sie von Generation zu Generation weitergereicht haben, hüten sie wie einen Schatz. Wer seine Springerle auch ohne Familienerbe, aber trotzdem mit alten Motiven verzieren möchte, wird an den Wachsmodeln von Irmgard Tinz große Freude haben.

Aus Alt mach Neu

Die Model sind originalgetreue Nachbildungen von sehr alten Holzmodeln (der Rosenkorb etwa stammt aus den 1820er-Jahren), die die Handwerkerin mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail abgeformt hat. In ihrer kleinen Werkstatt in Stuttgart verfügt Irmgard Tinz, die seit über 50 Jahren als Wachszieherin und -bildnerin arbeitet, über eine schöne Sammlung von Silikonformen, die die Motive der Originalmodel eins zu eins abbilden. In diese Formen gießt die Model-Expertin eine spezielle Mischung aus pflanzlichem Wachs und etwas Bienenwachs. Sobald das Wachs abgekühlt ist, können die Wachsmodel abgezogen werden. Danach werden die guten Stücke noch ein wenig mit pflanzlicher Farbe bepinselt und poliert.

Gut Ding braucht Weile

Zugegeben, wer Springerle backen möchte, braucht Zeit. Allein den Teig (aus Eiern, Staubzucker, Hirschhornsalz und Mehl) sollte man eine halbe Stunde lang rühren, bevor er im Idealfall für mindestens 12 Stunden rastet. Erst dann wird das Motiv mit dem Model aufgedrückt. Nach weiteren 24 Stunden Rast wird das geschmückte Gebäck schlussendlich im Ofen gebacken. Aber die Mühe lohnt sich. Probieren Sie es aus! Klicken Sie hier, um ein bewährtes Springerle-Rezept von der Servus in Stadt & Land-Redaktion herunterzuladen.

Reinigung: Den Model mit kaltem Wasser ausspülen. Bei Bedarf mit einer weichen Bürste vorreinigen. Keine spitzen Gegenstände verwenden. Zum Aufpolieren eignet sich am besten ein Nylonstrumpf.

Tipp: Mit den Wachsmodeln kann man auch wunderschöne Papierreliefs herstellen. Weißes Papier und Toilettenpapier in kleine Stücke reißen, über Nacht in Wasser einweichen, etwa 1 Stunde köcheln lassen, in reichlich Wasser mit dem Mixer fein pürieren, Masse in die Wachsmodel drücken, mit Schwammtüchern trocken tupfen, vorsichtig mit einem Messer am Rand lösen, auf einer Zeitung trocknen lassen.