Mokka-Set aus Kupfer

€ 180,00 (inkl. MwSt.)

Mokkakanne aus Kupfer und zwei Mokkatassen aus Porzellan mit Kupfer-Untertassen, einzeln in Waidhofen an der Thaya vom letzten Metalldrücker Österreichs mithilfe historischer Maschinen geformt und innen mit lebensmittelechtem Feinzinn beschichtet, Kannengriff aus lackiertem Buchenholz.

Höhe: Kanne 13,5 cm; Tassen 5,5 cm

 



Mokka-Set aus Kupfer
Mokka-Set aus Kupfer
Mokka-Set aus Kupfer
Mokka-Set aus Kupfer
Mokka-Set aus Kupfer
Mokka-Set aus Kupfer

Gelebte Geschichte

Schon die alten Römer verstanden sich darauf, Kupfer kunstvoll zu formen. Trotz seiner jahrtausendealten Tradition ist das Handwerk des Metalldrückens heute beinahe ausgestorben. Außer in Waidhofen an der Thaya. Dort, im Norden des Waldviertels, führt Rudolf Effenberger als einer der Letzten seiner Zunft das Kunsthandwerk ins 21. Jahrhundert.

Aroma des Orients

Aushängeschild des Betriebs sind die zierlichen Mokkakannen, in denen Türkischer Kaffee zubereitet wird. Sie haben sich in ihrer typischen Form kaum verändert, seit sie nach den Türkenbelagerungen auch in unserer Heimat Einzug hielten. Ebenso nahezu unverändert sind die Geräte, mit denen Rudolf Effenberger die Kännchen herstellt. Die Schlagschere etwa ist mehr als 100 Jahre alt und gehört zu den jüngsten seiner Maschinen.

Das Beste für den Genuss

Damit er besser spüren kann, wie das Material sich verändert und bewegt, arbeitet der Metalldrücker am liebsten ohne Handschuhe. Für jedes seiner Werkstücke nimmt sich der Meister Zeit. Lediglich 20 bis 30 Mokkakannen entstehen pro Serie. Mit dem sogenannten Drückstahl wird aus der flachen Kupferplatte in langsamen, gleichmäßigen Bewegungen die Kanne geformt. Zur Vollendung muss sie nur noch verzinnt werden, da Kupfer ja oxidiert und Grünspan ansetzt. Deswegen gibt Rudolf Effenberger besonders acht, dass im Inneren der Kanne auch ja kein Fleckchen Kupfer mehr zu sehen ist – und der Kaffeegenuss garantiert ist.

Richtige Pflege

Um das Mokka-Set lange wie neu aussehen zu lassen, muss man es mit der Hand abwaschen. Dabei sollten außerdem ein weicher Schwamm und nicht zu scharfe Putzmittel verwendet werden. VIDEO: Wir waren bei einem der letzten Metalldrücker Europas zu Besuch.