MotoGP 2018: Was kommt, was bleibt?


Vor dem mit Spannung erwarteten Comeback der Motorrad-Königsklasse: Die wichtigsten Fakten zur MotoGP-Saison 2018.

MotoGP 2018: Was kommt, was bleibt? Packende Rad-an-Rad-Duelle und Spannung bis zur letzten Runde – darauf können sich die MotoGP-Fans auch 2018 wieder freuen.

Der Countdown läuft: Mit dem Großen Preis von Katar geht die MotoGP vom 16. – 18. März in ihre neue Saison. Motorrad-Fans rund um den Globus fiebern bereits dem Comeback der „Königsklasse auf zwei Rädern“ entgegen, die im Vorjahr mit einem Herzschlag-Finale um den WM-Titel beim letzten Saisonrennen zu Ende ging. Und schon jetzt deutet sich an, dass auch 2018 nicht minder spektakulär zu werden verspricht. Hier sind alle wichtigen Fakten zur neuen MotoGP-Saison, die Sie wissen müssen.

Marken-Dreikampf um den Titel

Vieles spricht dafür, dass die Saison 2018 mindestens ebenso spannend verlaufen dürfte wie die letzte. Zur Erinnerung: Mit Marc Márquez, Dani Pedrosa (beide Honda), Maverick Viñales, Valentino Rossi (beide Yamaha) und Andrea Dovizioso (Ducati) konnten sich 2017 lange Zeit fünf verschiedene Piloten auf drei unterschiedlichen Motorrädern Hoffnungen auf die WM machen, ehe es beim letzten Saisonrennen in Valencia zum denkwürdigen Titel-Finale zwischen Márquez und Dovizioso kam.

Vor allem Ducati hat 2017 eindrucksvoll bewiesen, dass die Italiener zu einem ernsthaften Titelanwärter gereift sind. Schon jetzt scheint sicher, dass sie den beiden Platzhirschen Honda und Yamaha auch heuer einen packenden Dreikampf um den Titel liefern werden. Letztmals war das den Roten 2007 gelungen, als am Ende mit dem WM-Triumph von Casey Stoner sogar der Titel zu Buche stand. In den Folgejahren machten dann aber Yamaha (fünf Weltmeisterschaften) und Honda (vier) jeweils den Titel unter sich aus.

Was macht Valentino Rossi?

Beendet der „Doctor“ 2018 seine einzigartige Karriere? Noch ist unklar, ob Valentino Rossi seinen bis Ende 2018 laufenden Vertrag mit Yamaha verlängern oder seinen Helm nach dieser Saison an den berühmten Nagel hängen wird. Schon im vergangenen Sommer hatte der Publikumsliebling erklärt, dass er seine Zukunft in der MotoGP von seinen Ergebnissen abhängig macht. Kurz gesagt: Sollte er weiterhin mit der größtenteils deutlich jüngeren Konkurrenz mithalten können, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er verlängert.

Doch wann trifft Rossi diese Entscheidung? Diese Frage kann und wird der Rekord-Weltmeister in diesem Jahr nur selber beantworten. So oder so dürfte seine Zukunft in der MotoGP jedoch gesichert sein – nämlich als Teamchef: Sollte VR46 nach der Saison 2018 tatsächlich aufhören, wird er von der Dorna aller Voraussicht nach sofort zwei zusätzliche Startplätze für ein eigenes MotoGP-Team mit Yamaha bekommen.

Rekord-Weltmeister Valentino Rossi ist das wohl größte Aushängeschild der MotoGP. Aber wie lange noch?Rekord-Weltmeister Valentino Rossi ist das wohl größte Aushängeschild der MotoGP. Aber wie lange noch?

Fahrer-Karussell nimmt Fahrt auf

Nachdem die Werksfahrer in den Spitzenteams allesamt noch bis Ende 2018 unter Vertrag stehen, drehte sich das MotoGP-Transferkarussell in der Vorsaison vorrangig um die Kunden-Teams. Das aber hat zur Folge, dass es kommende Saison sicher zum einen oder anderen spektakulären Wechsel kommen dürfte, wenn sich Teams und Fahrer für 2019/20 festlegen müssen.

Für heuer nahm von den Werks-Teams lediglich Aprilia eine Veränderung vor: Sam Lowes musste sich Ende 2017 aus der Königsklasse verabschieden und wurde bei den Italienern durch seinen britischen Landsmann Scott Redding ersetzt. Dort wird der Noch-Ducati-Pilot 2018 gemeinsam mit Aleix Espargaró an den Start gehen.

Dennoch gibt es 2018 in der MotoGP auf jeden Fall gleich mehrere neue Gesichter. So werden bei Marc-VDS im kommenden Jahr die beiden Rookies Franco Morbidelli und Tom Lüthi die Fahrer-Duo bilden. Eine große Veränderung steht auch im LCR-Team von Lucio Cecchinello bevor: Mit Unterstützung von Honda bringt der Ex-Pilot und Teamchef ein zweites Motorrad an den Start, das von Takaaki Nakagami pilotiert werden wird. Dessen neuer Teamkollege und Stammpilot Cal Crutchlow steht noch bis Ende 2019 unter Vertrag. Weitere neue Fahrer sind Hafizh Syahrin (Tech-3-Yamaha) und Xavier Simeon (Avintia-Ducati).

KTM will starkes Rookie-Jahr toppen

Als Red Bull KTM Factory Racing 2017 in seine Premieren-Saison in der MotoGP ging, wurde das Team von Experten und Gegnern zunächst belächelt. Doch im Verlauf der Saison straften die Österreicher all ihre Skeptiker Lügen: Pol Espargaró holte vier Top-10-Platzierungen, Bradley Smith zwei und Testpilot Mika Kallio eine. Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung vor Jahr zwei in der Motorrad-Königsklasse. 2018 müssen die ersten Top-5-Platzierungen eingefahren werden, lautet die teaminterne Vorgabe.

Saison 2018 ohne Jonas Folger

Hiobsbotschaft für die deutschen MotoGP-Fans: Jonas Folger hat nach wie vor schwere gesundheitliche Probleme, weshalb er sich gegen eine Teilnahme an der MotoGP-Saison 2018 entschieden hat. Folger leidet an einer seltenen genetischen Krankheit, dem sogenannten Gilbert-Syndrom, wodurch der Bayer im Vorjahr schon die WM-Rennen in Japan, Australien, Malaysia und Valencia körperlich geschwächt auslassen musste. Wer Folger in der kommenden Saison bei Tech3 ersetzen und Teamkollege von Johann Zarco wird, steht aktuell noch nicht fest.

Neue Strecke im Rennkalender

In diesem Jahr feiert die MotoGP eine Premiere: Mit dem Rennen in Thailand Anfang Oktober wird es eine neue Strecke im Rennkalender geben. Die Königsklasse wird von 2018 bis 2020 auf dem Chang-International-Circuit in Buriram gastieren. Seit 2015 geht bereits die Superbike-WM auf dem 2014 eröffneten und von Hermann Tilke gebauten Kurs an den Start. Damit wird der Rennkalender im Vergleich zur laufenden Saison um ein Event erweitert und umfasst damit insgesamt 19 Rennen.

Mehrere Änderungen im Reglement

Im Oktober vergangenen Jahres beschloss die Grand-Prix-Kommission am Rande des Großen Preises von Japan einige Reglement-Änderungen Sachen Sicherheit, Testfahrten und Wildcard-Einsätze, die ab der kommenden Saison greifen. Wichtigste Neuerung: 2018 sind Airbag-Kombis für alle Piloten Pflicht. Einige Hersteller versorgten ihre Piloten bereits 2017 mit dem System, ab der kommenden Saison müssen jedoch alle Fahrer damit ausgestattet sein.

Beim Thema Wildcard-Einsätze gibt es für 2018 ebenfalls neue Regelungen in der Königsklasse. So darf jeder Hersteller pro Saison drei Wildcards einsetzen, also drei Rennen mit einem Wildcard-Piloten bestreiten. Das gilt allerdings nicht für Hersteller, die Zugeständnisse von Dorna und Co. erhalten. Diese Teams dürfen sechs Mal im Jahr einen Wildcard-Einsatz fahren.

Und nicht zuletzt gibt es in puncto Testfahrten einige Änderungen: Zwar bleibt die Anzahl der Testtage gleich, womit die MotoGP-Hersteller auch 2018 weiterhin fünf private Testtage außerhalb der offiziellen IRTA-Tests durchführen dürfen – allerdings darf ab diesem Jahr nicht mehr in der Sommerpause getestet werden. Für die Saison 2018 würde diese Sperre vom 16. Juli bis 2. August gelten. Außerdem dürfen nur drei Testtage auf Strecken „verbraucht“ werden, auf denen das jeweilige Rennen 2018 erst noch stattfindet. Die übrigen zwei Test-Sessions müssen also auf Kursen durchgeführt werden, wo der Grand Prix bereits gefahren wurde.

TV-Tipp: Die MotoGP vor der neuen Saison, u.a. mit den Studiogästen Pol Espargaró, Bradley Smith und Mika Kallio – am Montag, 12.03. um 21:15 Uhr in Sport und Talk aus dem Hangar-7 bei ServusTV.

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