Nur Fliegen ist schöner


Bereits auf seiner ersten Urlaubs-Zwischenstation hat Michel ein aufregendes Erlebnis. Doch das ist nur der Anfang seines Kajak-Abenteuers.

 

Free-TV-Premiere: Michel (Bruno Podalydès) steckt mitten in der berühmt-berüchtigten Midlife-Crisis. Der 50-jährige Grafikdesigner kann mit der zunehmenden Digitalisierung in seinem Job nichts anfangen, und auch die Ehe mit Rachelle (Sandrine Kiberlain) plätschert nur noch so dahin. Seine Leidenschaft für Flugzeuge, die Michel seit Kindheit besitzt, konnte er nie ausleben. Bis ein Holzkajak zum Selberbauen den unterschwelligen Freiheitsdrang Michels erneut befeuert. Eine seltsame Idee, findet Rachel, doch ihr Gatte fühlt sich angesichts einer bevorstehenden Kajakfahrt wie neugeboren. Michel nimmt Urlaub und beginnt in der Bourgogne allein und ohne jegliche Erfahrung sein Kajak-Abenteuer. Dass die Fahrt eine Menge Aufregung verspricht, merkt Michel bereits am ersten Tag. In einer Gaststätte am Flussufer trifft er auf zwei ausgesprochen verführerische Frauen, die sich seiner liebevoll annehmen. Damit Rachelle keinen Verdacht schöpft, schickt er seiner Gemahlin per Handy Fotos von angeblich bereisten Schauplätzen. Aber für Michel ist es nur das erste einer Reihe von Abenteuern.

„Nur Fliegen ist schöner“ ist eine Komödie, wie sie vielleicht nur in Frankreich entstehen kann - eine charmante Mischung aus slapstickartiger Situationskomik und Momenten berührender Poesie. Bruno Podalydès („Das Geheimnis des gelben Zimmers“) hat den Film nahezu im Alleingang realisiert. Von ihm stammen nicht nur Drehbuch und Regie, auch die Hauptrolle des sinnsuchenden Michel spielt er gleich selbst. Seine Frau Rachelle wird von Sandrine Kiberlain („Mit Siebzehn“) dargestellt. (OT: Comme un avion)
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