Ostereier natürlich färben


Wir lassen eine alte Oster-Tradition aufleben und färben die Eier mit einem Sud aus Zwiebelschalen, einer Strumpfhose und diversen Pflanzen.

Ostereier natürlich färben Das Eierfärben mit Zwiebelschalen ist eine alte Tradition zu Ostern.

Ostereier natürlich färben Das braucht man zum Eierfärben: Zwiebelschalen, weiße Eier, alte Strumpfhose, Bindfaden, kleine Blüten, Gräser und Kleeblätter.

Der Gründonnerstag hat, wenn es um österliche Bräuche geht, gleich mehrfache Bedeutung. Eier, die an diesem Tag gelegt wurden, gelten als glücksbringend: Sie sollen Unheil abwehren, werden speziell für die Speisenweihe verwendet und dann am Ostersonntag gegessen. Ostereier wurden auch traditionell am Gründonnerstag gefärbt. Berichte über rot gefärbte Eier reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, bemalte und verzierte Eier gibt es seit dem 16. Jahrhundert.

Ostereier mit Farben aus der Natur 

Die Palette an Färbemittel aus der Natur ist groß. Rot erzielt man mit einem Sud aus Apfelbaumrinde oder Malventee. Die Farbe Rotviolett lässt sich aus Roten Rüben und Rotkohlblättern gewinnen. Für blaue Farbtöne nimmt man Holunderbeeren oder Heidelbeeren. Für grüne Ostereier eignen sich Efeublätter, Spinat oder Petersilie. Gelb gewinnt man am besten aus Safran, Kamillenblüten oder herbstlichen Ahornblättern. Orange lässt sich aus Karotten gewinnen und Braun aus Eichenrinde, Kaffee, Tee oder traditionell aus Zwiebelschalen.

Den Färbesud richtig herstellen 

Dabei wird immer ein Kochsud verwendet, der aus den zerkleinerten oder geraspelten Pflanzenteilen gemacht wird. Die meisten Farben können durch bestimmte Zusätze optimiert werden: Alaun und Pottasche machen sie intensiver, ein Eisennagel verdunkelt (das gilt vor allem für Grün und Gelb), Essig hellt auf. Nach dem Kochen wird der Sud mit einem Sieb oder Kaffeefilter abgeseiht. Zum Verzieren eignen sich dann Kleeblätter und Gänseblümchen am besten. Blätter und Blumen mit pelzigen oder haarigen Oberflächen sollten lieber nicht zum Einsatz kommen, da die Farbe darunter kriecht und das Muster verschmiert.

Servus-Tipp: Reinigen Sie die Eier (egal ob hartgekocht oder ausgeblasen) immer gründlich mit etwas Essigwasser, damit die Farbe besser angenommen wird. Nach dem Färben reibt man sie am besten mit ein paar Tropfen Speiseöl ein oder mit einer Speckschwarte ab. So leuchten die Farben besser und die Eier bekommen einen schönen Glanz.


DAS BRAUCHt man

1 große Handvoll Zwiebelschalen
mehrere weiße Eier
1 alte Strumpfhose (zum Zerschneiden)
1 Bindfaden
diverse kleine Blüten, Gräser und Kleeblätter

so geht's

Muster legen

1. Muster legen
Zuerst die Strumpfhose in ca. 15 x 15 Zentimeter große Quadrate schneiden und in die Mitte ein Muster aus Gräsern und Blüten legen.

Ei einpacken

2. Ei einpacken
Das noch rohe Ei auf das Muster geben, das Strumpfquadrat darüber zusammenfalten und festbinden.

Ei kochen

3. Ei kochen
Ei in den zuvor aufgekochten Zwiebelsud geben und 10 bis 15 Minuten kochen. Herausnehmen und den Strumpf erst abnehmen, wenn das Ei getrocknet ist.

Dekorieren

4. Dekorieren
Auf der vom Zwiebelsud rotbraun gefärbten Oberfläche zeichnen sich jetzt die Gräser und Blüten als Muster ab, teilweise färben auch die Blüten etwas ab.

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