Waldviertel

Räucherpfanne aus Kupfer

€ 85,00 (inkl. MwSt.)

Räucherpfanne und Deckel aus Kupfer, einzeln in Waidhofen an der Thaya vom letzten Metalldrücker Österreichs mithilfe historischer Maschinen geformt und mit Löchern für eine gleichmäßige Luftzirkulation versehen, Griff aus Birnenholz. Kupfer kann verschiedene Farbschattierungen haben, jedes Stück ein Unikat.

Durchmesser: 12 cm

 



Räucherpfanne aus Kupfer
Räucherpfanne aus Kupfer
Räucherpfanne aus Kupfer
Räucherpfanne aus Kupfer
Räucherpfanne aus Kupfer
Räucherpfanne aus Kupfer
Räucherpfanne aus Kupfer

RÄUCHERN REINIGT

Seit jeher vertrauen die Menschen auf die wohltuende Kraft des Räucherns mit Kräutern und Harzen. Die Benediktinerin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen zum Beispiel, die im 12. Jahrhundert lebte, praktizierte das Räuchern, um „böse Luftgeister zu verscheuchen“. Und auch heute noch sagt man, dass Räuchern schlechte Energie vertreibt und bei Neuanfängen und Wohnungsumzügen hilft. Um die Luft möglichst effektiv und einfach zu reinigen, empfiehlt es sich die Räucherpfanne des Waldviertler Metalldrückers Rudolf Effenberger zu verwenden.

KLEINE PFANNE, GROSSE WIRKUNG

Die Räucherpfanne funktioniert einfach: Man gibt bloß glühende Kohlen in die Pfanne, darüber wird dann das Räucherwerk, das aus Kräuter- und Harzmischungen besteht, verstreut. Weil Pfanne und Deckel – beide sind aus Kupfer – mit kleinen Löchern versehen sind, kann die Luft zirkulieren und der Geruch der Kräuter sich optimal im Raum verteilen. Und wird das Pfännchen nicht angeheizt, dann wirkt es hervorragend als Dekorationsstück.

GUTES GEFÜHL

Damit Rudolf Effenberger bei der Herstellung der Pfanne besser spüren kann, wie das Material sich verändert und bewegt, arbeitet er am liebsten ohne Handschuhe. Für jedes seiner Werkstücke nimmt sich der Meister Zeit, jede der Räucherpfannen wird mit liebevoller Hingabe geformt. Mithilfe des sogenannten Drückstahls entsteht aus der flachen Kupferplatte in langsamen, gleichmäßigen Bewegungen die Pfanne. Die Griffhülsen – also den kleinen Kupferteil, in dem der lange Stiel aus Birnenholz steckt – stellt Rudolf Effenberger aus Kupferresten her. Denn dem Metalldrücker ist es wichtig, sparsam mit dem wertvollen Material umzugehen.

GELEBTE GESCHICHTE

Schon die alten Römer verstanden sich darauf, Kupfer kunstvoll zu formen. Trotz seiner jahrtausendealten Tradition ist das Handwerk des Metalldrückens aber heute beinahe ausgestorben. Außer in Waidhofen an der Thaya. Dort, im Norden des Waldviertels, führt Rudolf Effenberger als einer der letzten seiner Zunft das Kunsthandwerk ins 21. Jahrhundert.