Südtirol

Südtiroler Okarina

€ 49,00 (inkl. MwSt.)

Konzert-Okarina in C-Dur aus Ton, nach alter Tradition in der Nähe von Meran handgefertigt und einzeln von Musikinstrumentenbauer Georg Plaschke persönlich gestimmt.Lieferung inkl. Grifftabelle.

Größe: 17 × 8 cm

 



Südtiroler Okarina
Südtiroler Okarina
Südtiroler Okarina
Südtiroler Okarina
Südtiroler Okarina
Südtiroler Okarina
Südtiroler Okarina

Kleines Vögelchen mit Geschichte

Wie ein liebliches Vogerl klingt sie, die kleine Okarina. Und irgendwie sieht sie auch ein bisschen so aus. Außerdem bedeutet das italienische Wort „ocarina“ Gänschen. Die Geschichte der Okarina reicht weit zurück. Die ersten einer Okarina ähnlichen Instrumente gab es schon in den süd- und mittelamerikanischen Hochkulturen vor tausenden Jahren. Mayas, Inkas und Azteken pfiffen mit kleinen Vögelchen aus Ton. In der Volksmusik ist Südtirol die Wiege des kleinen Musikinstruments, und Familie Plaschke spielt bei der Entwicklung der Konzert-Okarina eine wichtige Rolle.

Aus Ton entsteht der Ton

Eine Okarina besteht aus zwei Tonhälften, die in einer Form hergestellt werden. In der Werkstatt von Georg Plaschke werden zunächst diese beiden identen Hälften zusammengefügt. Der geübte Okarina-Bauer bohrt dann das Blasloch und sticht mit einem flachen Metallstück beim Mundstück den Kanal. Ein erster Test zeigt, ob die Okarina sauber klingt. Jetzt sind die Löcher für die Fingeran der Reihe. Nach dem vollständigen Trocknen wird die Okarina gestimmt. Ist ein Ton zu tief, bohrt Georg Plaschke das entsprechende Loch etwas größer. Bevor das Instrument in den Brennofen kommt, wird es noch hübsch gemacht, also schön glatt gestrichen. Jetzt wird’s heiß, und der graue Ton färbt sich im Ofen orange. Eine Lasur verleiht dem Instrument dann noch seinen feschen Glanz.

Die Okarina-Spezialisten

„Bau doch einmal eine Okarina“, sagte ein Musikfreund in den 1960er-Jahren zu Georg Plaschkes Vater Josef. Und bei Josef Plaschke war er an der richtigen Adresse, denn der Musikinstrumentenbauer war schon immer ein Tüftler. Zunächst waren seine Okarina noch ziemlich einfach, aber mithilfe von Okarina-Spielern und dem Volksmusikanten Franz Kofler entwickelte die Firma Plaschke ihre Konzert-Okarina mit dem feinen Ton. Und allen sei gesagt: Okarina spielen ist nicht schwer – ja sogar einfacher, als Blockflöte zu lernen.