Schweden: Der schönste Winter der Welt


Feuerspeiende Vulkane, gigantische Eisberge, tiefe Fjorde, weiße Sandstrände und endlose Wälder: Skandinavien ist das Reich der Kontraste. Im Sommer herrscht dort magisches Licht und in den langen Wintern führen Mensch und Tier ein Leben am Limit. Renommierte Regisseure haben eineinhalb Jahre lang mit ihren Kamerateams die Nordländer und Inseln bereist und ein einzigartiges Kaleidoskop von Bildern, Geschichten und Stimmungen eingefangen.


Schweden, ganz oben an der Grenze zu Norwegen, liegt 150 Kilometer nördlich des Polarkreises. Hier lebt Heidi Andersson in einem Dorf mit Namen Ensamheten, übersetzt: Einsamkeit. Das ist ziemlich treffend. Darum halten auch alle dort zusammen. Die Menschen arbeiten mit Holz und in der Landwirtschaft und betreiben den gleichen Sport: Armdrücken. Heidi ist achtfache Weltmeisterin in dieser ungewöhnlichen Sportart für Frauen und genießt ihr Leben in „Einsamkeit“. Die Ostseeküste im südlichen Lappland: Hier gibt es eine Heringsdelikatesse, den Surströmming (saurer Strömling). Und wie so oft bei Spezialitäten, scheiden sich dabei die Geister. Geruch und Geschmack sind jedenfalls einzigartig. Die Reise geht in die Wälder und Sümpfe Schwedens. Hier leben etwa zwei Millionen Elche. Man bekommt sie aber kaum zu Gesicht. Wenn man in Schweden ein Kind bittet, ein Haus zu malen, wird es ein rotes Haus malen. In der Falun-Grube wurde Kupfer gewonnen. Aus den steinigen Resten gewinnt man die begehrte rote Farbe, das Schwedenrot. Es konserviert das Holz und ist so modern wie eh und je. Der Sage nach erschuf ein Riese Schwedens größten See, weil er im Zorn eine Scholle aus dem Ackerboden riss und sich das Loch mit Wasser füllte.
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