Spielfilm: Donnie Darko


Donnie Darko ist psychisch labil. Sein bester Freund ist Frank, ein Mann in einem Hasenkostüm. Aber ist dieser real oder doch nur Fanatasie?


Ein intelligenter Junge, aber psychisch labil, so lautet das Urteil der Psychiaterin, bei der Donnie Darko (Jake Gyllenhall) in Behandlung ist. Der Teenager lebt mit seinen Eltern und zwei Schwestern in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Virgina. Donnies bester Freund ist Frank, wobei unklar ist, ob die Person in einem riesigen Hasenkostüm tatsächlich existiert oder einzig Donnies Wahnvorstellungen entspringt. Aber Frank hat Donnie es zu verdanken, dass er einen schweren Unfall überlebt, als das Triebwerk eines Flugzeugs genau auf das Zimmer des Teenagers stürzt. Der „Hase“ hat Donnie nicht nur in diesem Fall vorgewarnt, er gibt Donnie auch andere nützliche Ratschläge und Hinweise. So klärt er Donnie darüber auf, dass in knapp einem Monat das Ende der Welt bevorstehe, aber man mittels Zeitreisen der Apokalypse entkommen könnte. Donnie entdeckt ein Buch über Zeitreisen und macht sich auf die Suche nach der Autorin. Die Zeit drängt, zugleich werden Donnies Visionen zunehmend furchterregender.

„Donnie Darko“ ist ein origineller Mix aus Psycho-Thriller, Science-Fiction- und Mystery-Film, und einer der bemerkenswertesten Debütfilme des jüngeren US-Kinos. Zuvor hatte Regisseur und Drehbuchautor Richard Kelly ausschließlich Kurzfilme gedreht, musste deshalb mit vergleichsweise geringem Budget und eher unbekannten Schauspielern auskommen. Dennoch sind die Spezialeffekte außergewöhnlich, und mit der Wahl des Protagonisten bewies der Regisseur ein extrem gutes Gespür. Donnie Darko wird von Hollywood-Star Jake Gyllenhall dargestellt, in seiner ersten bedeutenden Hauptrolle überhaupt. Weitere namhafte Schauspieler finden sich in Nebenrollen, etwa Patrick Swayze (er spielt einen zwielichtigen Lebenshelfer) und Drew Barrymore (als Englischlehrerin).
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