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Spielfilm: The Wrestler


Ehemaliger Wrestler bekommt die Chance für einen letzten Kampf. Preisgekröntes Sportdrama von Darren Aronofsky, mit Mickey Rourke und Marisa Tomei.


Zwanzig Jahre im Ring als Wrestler haben bei Randy „The Ram“ (Mickey Rourke) tiefe Spuren hinterlassen. Aus dem ehemaligen Wrestling-Star ist ein ausgelaugter Athlet geworden, der nur vollgepumpt mit Stereoiden weiterkämpfen kann. Ohne Familie und nähere Freunde haust Randy in einem Wohnmobil. Nach einem besonders harten Match erleidet „The Ram“ einen Herzinfarkt. Die Ärzte raten von weiteren Auftritten ab. Der Wrestler beschließt, in einem Supermarkt zu arbeiten. Randys einzige Freundin ist die Stripperin Cassidy (Maria Tomei), die aber keine engere Beziehung mit ihm eingehen will. Cassidy hilft Randy aber, den Kontakt zu seiner Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) wiederherzustellen. Tatsächlich vergibt Stephanie ihrem Vater die lange Abwesenheit. Mit der Zeit kommen sich auch Cassidy und Randy näher. Doch dann soll der Wrestler nach 20 Jahren erneut gegen seinen stärksten Gegner „The Ayatollah“ antreten. Randys Ehrgeiz ist geweckt. Trotz aller gesundheitlichen Probleme und des Widerstands von Cassidy und seiner Tochter will „The Ram“ unbedingt diesen letzten Kampf.

Als Hauptdarsteller in Darren Aronofskys mehrfach ausgezeichnetem Sportdrama „The Wrestler“ waren eine Zeitlang Nicolas Cage und Sylvester Stallone im Gespräch. Schließlich bekam Mickey Rourke trotz seiner filmischen Vergangenheit als Sexsymbol die Rolle des Protagonisten Randy „The Ram“. Um sich darauf perfekt vorzubereiten, hat Rourke wochenlang mit der Samoaner Wrestling-Legende Afa Anoa’i trainiert. Das Resultat ist eine der besten Schauspiel-Leistungen der jüngeren Kinogeschichte, vergleichbar mit der von Robert De Niro in „Wie ein wilder Stier“. Marisa Tomei spielt eindrucksvoll die Stripperin Cassidy, Randys Tochter Stephanie wird von Evan Rachel Wood interpretiert.
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