Terra Mater backstage: Als in Österreich Telegrafendrähte glühen


Eine Zeitreise zurück ins Jahr 1859: Der stärkste jemals verzeichnete Sonnensturm hat auf das Leben auf der Erde dramatische Auswirkungen...


Auf der Sonne tobt ein Inferno: Wenn extrem starke Magnetfelder zusammenbrechen, wird glühend heißes Plasma ins All geschleudert. Trifft so eine Wolke aus geladener Sonnen-Materie die Erde, hat das dramatische Auswirkungen – wie sich im Jahr 1859 zeigte. Beim stärksten jemals verzeichneten Sonnensturm geriet das gerade erst aufgebaute weltweite elektrische Telegrafen-Netz außer Kontrolle: In den Ämtern sprühten Funken, vielerorts brechen dadurch Feuer aus.

Das Filmteam um Regisseur Manfred Christ wollte solche zeitgenössischen Szenen nachstellen – und wurde im Österreichischen Post- und Telegraphenmuseum im obersteirischen Eisenerz fündig. Mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter vor Ort sowie der originalen historischen Ausstattung des Museums entstanden die erhofften Szenen für die Terra-Mater-Dokumentation.

TV-Tipp: Die Terra-Mater-Dokumentation Die Sonne – Inferno im All – zu sehen am Mittwoch, 28.11., 20:15 Uhr bei ServusTV.

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