Terra Mater backstage: Die Kunst von Zeitraffer-Aufnahmen


Naturfilmer Martyn Colbeck ist ein wahrer Meister seines Fachs: Bei Dreharbeiten in der Wüste Namib versucht er, per Zeitraffer einmalige Bilder hinzubekommen.


Ob Hitze oder Trockenheit, extreme Seehöhe oder klirrende Kälte – das Leben hat erstaunliche Wege gefunden, unter den extremsten Bedingungen zurecht zu kommen. In Episode 1 des Terra-Mater-Dreiteilers „Unsere extreme Welt“ steht die lebensspendende, aber ebenso zerstörerische Kraft des Wassers im Mittelpunkt.

In der Namib, einer der wenigen Küstenwüsten unseres Planeten, kann es zu einem für Tiere erfreulichen Phänomen kommen: Morgennebel, der über die Wüste zieht, und an Blättern zu Wassertropfen kondensiert – Flüssigkeitszufuhr für dort ansässige Tiere, die in der kargen Namib zu überleben versuchen.

Kameramann Martyn Colbeck ist auch schon ohne Nebel von der Umgebung fasziniert: „Die Sterne in dieser Gegend von Namibia sind einfach unglaublich. Aber nachdem wir beinahe Vollmond haben, sind sie natürlich viel schwächer als normalerweise üblich. Ich versuche daher, mit einem Zeitraffer eine Kombination aus mondbeschienener Landschaft und rotierender Milchstraße hinzubekommen. Und so gegen zwei oder drei Uhr morgens wird der Nebel direkt auf die Kamera zu kommen – hoffentlich.”

Da das nächtliche Geschehen von Martyn nicht zu beeinflussen ist, gestaltet sich der morgendliche Blick auf die automatisch gemachten Aufnahmen der vorangegangenen Nacht als ziemlich aufregend...

TV-Tipp: Die preisgekrönten Natur-Dokumentationen von Terra Mater – zu sehen jeden Mittwoch Abend um 20:15 Uhr bei ServusTV.

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