Terra Mater backstage: Ringelrobben auf der Spur


Obwohl sie kaum natürliche Feinde haben, sind Ringelrobben extrem scheu – Naturfilmer Christoph Hauschild muss trotzdem versuchen, irgendwie an sie heranzukommen.


Die dritte Folge des Dreiteilers „Magie der Ostsee“ entführt an den Bottnischen Meerbusen, den vielleicht unbekanntesten Teil der Ostsee.

Im Winter ist die Ostsee auf 300 Kilometer Länge zugefroren. Mit dem über einen Meter dicken Eispanzer kommt die dritte Robbenart der Ostsee gut zurecht: Ringelrobben sind auf den arktischen Winter eingestellt und graben sich Atemlöcher ins Eis. Obwohl sie auf dem Eis kaum natürliche Feinde haben, sind Ringelrobben extrem scheu – Naturfilmer Christoph Hauschild muss versuchen, auf 100 Meter an Mutter und Kind heranzukommen.

Zur Tarnung schlüpft er in einen alten, komplett weißen Anzug eines Robbenjägers und beginnt seine Pirsch: Auf dem Eis liegend robbt der Tierfilmer den Robben Zentimeter für Zentimeter entgegen, eine Art Tarn-Schlitten vor sich herschiebend. Wie eine leere Leinwand verdeckt ein aufgespanntes weißes Tuch den Filmer und sein Equipment, nur ein Loch fürs Kameraobjektiv bleibt offen. Der Lohn: Nach einer Woche robben zu den Robben hat er die seltenen Filmaufnahmen im Kasten...

TV-Tipp: Die preisgekrönten Natur-Dokumentationen von Terra Mater – zu sehen jeden Mittwoch Abend um 20:15 Uhr bei ServusTV.

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