The Brain - Das menschliche Gehirn: Brauche ich Dich? (Doku-Reihe, 5/6)


Wie funktioniert Empathie? Einblicke in die komplexeste Wirkungsweise des menschlichen Gehirns.

 

Das menschliche Gehirn ist das komplexeste Objekt, das bisher im Universum entdeckt wurde. Die Doku-Reihe „The Brain - Das menschliche Gehirn“ nimmt Einblick in die komplexe Wirkungsweise des Gehirns und seine Auswirkungen auf den Alltag der Menschen. Anhand trickreicher Experimente visualisiert der renommierte amerikanische Neurowissenschaftler und Bestsellerautor David Eagleman spannende Erkenntnisse der modernen Hirnforschung.

In der fünften Episode untersucht David Eagleman, inwieweit das menschliche Gehirn von anderen Gehirnen abhängig ist, um erfolgreich zu sein und zu überleben. Diese neuronale gegenseitige Abhängigkeit beginnt bei der Geburt.
Für Erwachsene ist es enorm wichtig, die Intentionen der Anderen zu verstehen und zu entschlüsseln. Eagleman zeigt zwei Arten auf, derer sich das Gehirn bedient, um dies zu erreichen. Der Mensch spiegelt einerseits unbewusst die Gesichtsausdrücke der Anderen in seinem Gesicht wider, was dem Gehirn erlaubt, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die andere Person gerade fühlt. Andererseits spiegelt das Gehirn die Emotionen anderer Menschen auf einem tieferen Niveau. Anhand von Scans des Gehirns konnten Wissenschaftler feststellen, dass Menschen den Schmerz von Mitmenschen, die sie sehen, auch fühlen. Schaltkreise im für Schmerz zuständigen Teil unseres Gehirns schalten sich in beiden Fällen ein: wenn der Mensch den Gesichtsausdruck einer anderen Person widerspiegelt oder aber wenn er den Schmerz eines Anderen spürt. Und das ist die Basis für Empathie. Ein Gehirn macht ein anderes nach, sodass Menschen fühlen, wie es ihren Nächsten geht.
Das könnte Sie auch interessieren