Innsbruck

Traditioneller Schnerfer Rucksack

€ 139,00 € 119,00 (inkl. MwSt.)

Großer, geräumiger Rucksack aus Segelleinen in Grün, in Innsbrucker Taschnerei nach alten Vorlagen handgefertigt. Das Traditionsmodell ohne Deckel wird über ein Lederband geschlossen, die Trageriemen aus Leder halten über Knüpfverbindungen. Segelleinen-Fasern dehnen sich bei Nässe aus und der Stoff wird dadurch wasserabweisend. Leichter Rucksack mit 2 praktischen Innentaschen.

Volumen: 35 l
Maße: 60 × 50 cm; Gewicht: 700 g

 



Schnerfer Rucksack
Schnerfer Rucksack
Schnerfer Rucksack
Schnerfer Rucksack
Schnerfer Rucksack
Schnerfer Rucksack
Schnerfer Rucksack

Traditioneller Rucksack

Im österreichischen Salzkammergut und Ausseerland kennt man den Schnerfer oder Waidsack überall. Der traditionelle Rucksack wird seit jeher gerne von Jägern, Forstleuten und Schützen getragen. Aber auch im Alltag leistet der einfache Sack gute Dienste. Ob beim Einkauf, für den Ausflug zum See oder als Träger der Jause hoch auf den Berg, der Schnerfer hat für alles Platz und passt sich flexibel dem Rücken an.

Segelleinen und Leder

Taschner Helmut Schmarda ist ein Anhänger der alten Rucksackmodelle. Und so war für ihn klar, dass er auch einen Waidsack fertigt. Wie damals ist sein Modell aus Segelleinen. Da es früher noch keine Kunststoffe gab, griff man bei der Herstellung von Gepäck gern auf das Leinentuch zurück, um den Inhalt trocken zu halten. Denn dieses Gewebe hat die Eigenschaft, dass sich dieFasern bei Nässe ausdehnen und der Stoff dadurch wasserabweisend wird. Der Schnerfer von Helmut Schmarda kommt fast ohne Metallteile aus. Die Schulterriemen sind gänzlich aus Leder und mit Lederbändern zu verstellen. Im Inneren befinden sich zwei Fächer, damit die Geldbörse oder das Telefon schnell bei der Hand sind.

Die Taschnerei

1911 brachte Helmut Schmardas Großvater Josef die Taschnerei von Wien nach Innsbruck. Schnell erarbeitete er sich einen guten Ruf; sein Sohn Robert übernahm wenige Jahre später den Betrieb. Mittlerweile ist mit Helmut Schmarda die dritte Generation in dem traditionellen Handwerk tätig. In Betrieben in England, Deutschland und Tirol baute er sein handwerkliches Wissen noch weiter aus und übernahm 1972 die Innsbrucker Taschnerei.