Unser blauer Planet: Faszination Korallenriff


Das vielfältige Leben in Korallenriffen kennt erfolgreiche Kooperationen, aber auch erbitterte Konkurrenzkämpfe.

 

Verrückt, farbenfroh und vor Leben pulsierend: Korallenriffe sind vergleichbar mit einer vor Leben strotzenden Unterwasser-Metropole.
Ein Viertel aller Meeresbewohner hat sich dort angesiedelt. Doch auch das Leben an den Korallenriffen stellt die Tiere vor Herausforderungen. Welche Strategien haben die Tiere unter Wasser entwickelt, um in einem der überfülltesten Lebensräume im Ozean zu überleben?
Eine Schildkröte lässt sich durch Putzerfische von Algen und Parasiten befreien. Aber der Andrang ist groß und die Schildkröte muss für diesen Dienst beinahe Schlange stehen. Ein Zackenbarsch arbeitet im Team mit einer Krake, um gemeinsam die Beute aus ihrem Versteck zu locken. Eine Pattsituation hat sich zwischen einem Riesenborstenwurm und einem Scheinschnapper entwickelt. Während der meterlange Riesenborstenwurm mit seinem furchterregenden Kiefer in seinem Tunnel auf Lauer liegt, kontern die Scheinschnapper, indem sie per Wasserstrahl das sandige Versteck des Jägers enttarnen.
Dank der Makroaufnahmen im Zeitraffer lassen sich die Korallenpolypen beim Wachsen, aber auch beim Sterben beobachten.
Die steigenden Temperaturen haben in letzter Zeit zu einer der verheerendsten Korallenbleichen der Geschichte geführt. Doch die Wissenschaft gibt die Hoffnung nicht auf: An den Korallenriffen findet immer noch eines der größten Laichspektakel unter Wasser statt: Korallen, Fische und Wirbellose entlassen in nur einer Nacht ganze Wolken von Eiern ins Meer.
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