Video-Anleitung: Ungewöhnliche Couchtische


Wie aus einer alten Stalltür, einer betagten Teigwanne und einer leeren Kabeltrommel raffinierte Tische werden.


1. Aus Stalltür wird Wohnzimmertisch

Aus Stalltür wird Wohnzimmertisch Gar nicht glatt und gerade deshalb so schön: Die Altersspuren haben wir bewusst nicht ausgemerzt.


Bevor die alte Tür vom Stall ins Wohnzimmer darf, werden zunächst die Beschläge entfernt. Dann haben wir das Holz auf die passende Länge zugeschnitten, gereinigt, gebürstet, geschliffen und in der Hitzekammer von Holzwürmern befreit. Zwei Stunden bei einer Kerntemperatur von 60 Grad reichen übrigens aus, um den gefräßigen Gesellen den Garaus zu machen.

Anschließend wird alles mit Hartwachs eingelassen und die Unterseite mit vier kleinen Löchern versehen – in die kommen später die Dübel für die Füße: vier unterschiedlich gedrechselte Tisch- und Sesselbeine. Auch diese werden mit Bohrlöchern versehen und mittels Dübeln mit der Tischplatte verbunden. Ein diagonales Kreuz aus schwerem Eisen dient zur Stabilisierung des Unterbaus.


2. Aus Teigwanne wird Beistelltisch

Aus Teigwanne wird Beistelltisch Einst wurde sie zum Brotteigkneten verwendet. Heute ist die alte Teigwanne ein leichtfüßiger Tisch mit zwei Etagen.


In seinem zweiten Leben hat der alte Brottrog, den wir bei einem Altwarenhändler entdeckten, zurück in die gute Stube gefunden, und zwar als Beistelltischerl im Wohnzimmer. Wir haben die hölzerne Wanne zuerst gereinigt und eingeölt, bevor wir sie auf schmiedeeiserne Feuerböcke aus dem 18. Jahrhundert gelegt. Eine simple Glasplatte aus dem Baumarkt bildet die transparente Ablagefläche darüber.


3. Aus Kabeltrommel wird Couchtisch

Aus Kabeltrommel wird Couchtisch Schlicht und einfach: Mit ein paar Handgriffen wird die alte Kabeltrommel zu einem echten Schmuckstück.


Früher diente sie als Ordnungshüterin für dicke und dünne Leitungen. Wir haben die alte Kabeltrommel schön herausgeputzt und einen Couchtisch daraus gemacht. Doch bevor wir das gute Stück in den Mittelpunkt rücken konnten, haben wir die hölzerne Riesenspule erst einmal von der gröbsten Patina befreit, die Kanten mit Schmirgelpapier abgeschliffen und eingeölt.

Damit der Fußboden nicht unter dem industriellen Charme hervorstehender Schrauben und Muttern leidet, sollte man den Tisch mit Filzgleitern bestücken. Die selbstklebenden Teile lassen sich einfach auf der Unterseite der Kabeltrommel anbringen, womit man sie problemlos von hüben nach drüben verschieben kann.

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