Wilde Schlösser: Schloss Neuschwanstein - Das falsche Paradies


Die „wilde“ Seite von Europas berühmtesten Burgen und Schlössern. Diese Folge: Die Tierwelt rund um Neuschwanstein.

 

Europas Burgen und Schlösser sind weltberühmt – Neuschwanstein, Carcassonne, oder die Alhambra. Weniger bekannt ist die Tierwelt um sie herum – und innerhalb ihrer Mauern.
Die Serie entdeckt die wilde Schönheit der Natur, in der die Bauwerke stehen und mit der sie in faszinierender Weise verbunden sind. Denn die Herrscher haben nicht nur die Natur um sich herum verändert – auch die Natur hat mitunter Geschichte geschrieben.

Die Ammergauer Alpen zu Fuße Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, sind ein wahres Naturparadies, dessen König der Steinadler ist. Die Region ist nicht nur berühmt für ihre Schluchten, wilden Flüsse und unberührte Tierwelt – selbst die steilsten Felswände sind hier dank des Alpensteinbocks bewohnt. Dem bayerischen König Ludwig II. diente dieses Paradies als Rückzugsort, um die Natur zu genießen. Doch sein Verhältnis zur Natur war von Beginn an zweischneidig: für seinen Mammutbau ließ er 1869 die gesamte Bergspitze wegsprengen und baute eine Ritterburg mit Zentralheizung und Telefon. Die Bauarbeiten an diesem abenteuerlichen Gipfel kosteten 39 Arbeiter das Leben – und am Ende auch das des Königs.
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