Wundern & wissen: 7 Fakten zum legendären Epos „Ben Hur“


Warum die Stars dem Regisseur reihenweise absagten und welchen Trend sich spätere Werke vom Klassiker abgeschaut haben.

Wundern & wissen: 7 Fakten zum legendären Epos „Ben Hur“ Eine der vielen legendären Szenen aus „Ben Hur“.

Der Film über die fiktive Geschichte des jüdischen Prinzen Ben Hur und dessen Gegenspieler, seinen einstigen Jugendfreund Messala, aus dem Jahre 1959 ist ein Klassiker. An den Kinokassen spielte er das Fünffache seiner Produktionskosten ein – ein Glück für die Filmproduktionsfirma Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Denn die war ein ungeheures Wagnis dafür eingegangen: MGM war quasi pleite und brauchte den Erfolg von „Ben Hur“. Sieben Jahre Vorbereitungs- und Drehzeit später war dieser dann da. Welche Fakten Sie über das Film-Epos sicher noch nicht kennen? Bitte schön:

  1. Schwacher Start
    Die Vorlage für den Kinostreifen ist das Buch „Ben Hur“ von Ex-General Lew Wallace, geschrieben 1880. Es wurde zu einem der meistverkauften Bücher des 19. Jahrhunderts. Allerdings war der Roman anfangs nicht sehr erfolgreich: Erst, als der Verlag Schulen kostenlose Leseproben schenkte, kam Bewegung in die Sache und der Verkauf zog an. Eine Theateradaption am Broadway, die 21 (!) Jahre lang lief, tat ihr Übriges.
  2. Vom Assistent zum Star
    Vor dem legendären Ben Hur-Film gab es schon zwei andere: Die Version aus dem Jahr 1907 dauerte nur fünfzehn Minuten und besaß nicht die Rechte des Buchautors für die Verfilmung, jene aus dem Jahr 1925 war ein Stummfilm, aufwendig produziert und aus dem Hause Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Der Name des Regie-Assistenten: William Wyler. Gut 30 Jahre später engagierte MGM ihn dann als Regisseur für die Verfilmung, die zum Klassiker werden sollte.
  3. Nochmal, nochmal und ... nochmal!
    Apropos Wyler: Er besaß damals schon einen legendären Spitznamen: „90-take-Wyler“. Sein Hang, einzelne Einstellungen wieder und wieder zu filmen, gab es also lange vor seinem perfektionistischen Einsatz bei „Ben Hur“, wo er weitaus mehr Film belichten ließ, als hinterher im Kino lief: 263 Meter Film pro endgültigem Filmmeter!
  4. Der Notnagel für die Hauptrolle
    Charles Heston war nicht die erste Wahl für die Rolle als Ben Hur. Regisseur Wyler fragte vor ihm quasi die gesamte A-Riege Hollywoods: Burt Lancaster – der ablehnte, weil er das Drehbuch langweilig fand und als Atheist nicht das Christentum propagieren wollte –, Marlon Brando, Paul Newman, Rock Hudson, Kirk Douglas und am Ende sogar Schauspieler, die nur italienisch sprachen. Heston hatte der Regisseur hingegen für die Rolle von Ben Hurs Gegenspieler Messala vorgesehen.
  5. Es kann nur Einen geben!
    Nachdem Heston als Ben Hur besetzt war, fehlte noch ein Messala. Man entschied sich für den Iren Stephen Boyd, in Hollywood bis dato ein Unbekannter. Da sowohl Heston als auch Boyd blaue Augen hatten, verlangte der Regisseur von letzterem, beim Dreh braune Kontaktlinsen zu tragen. Strahlend blaue Augen gestand Wyler allein dem Held Ben Hur zu.
  6. Das Vorbild für Star Wars
    Das Wagenrennen in „Ben Hur“ ist legendär – wenngleich historisch falsch. Denn: Ben Hur und Messala gehörten zur römischen Oberschicht, und hätten daher gar nicht an einem solchen Wettkampf teilnehmen dürfen. Die mörderische Wettfahrt inspirierte natürlich spätere Regisseure, so auch George Lucas: In „Star Wars Episode 1“ schickt er den Sklavenjungen Anakin Skywalker in ein futuristisches Wagenrennen, genannt Podrennen, durch die Wüste, bei dem dieser am Ende seine Freiheit gewinnt.
  7. Ein Hauch Rot-Weiß-Rot in Hollywood
    Auch ein Österreicher schaffte es in das legendäre Film-Epos: Adolf „Ady“ Berber, ein Freistilringer, der dreimal die Europa- und zweimal die Weltmeisterschaft gewann, und später als Schauspieler auftrat. In Edgar Wallace-Verfilmungen aus den Sechzigern kam er in Nebenrollen zu einiger Berühmtheit als Bösewicht. In „Ben Hur“ spielte er eine Statistenrolle: Die des stummen, sanftmütigen Malluch.

    TV-Tipp: Samstag, 31. März, 20:15 Uhr: Das legendäre Rache-Epos, das mit elf Oscars prämiert wurde - „Ben Hur“ (nur ServusTV Österreich).

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