Wundern & wissen: 7 erstaunliche Fakten zu Anthony Hopkins


Warum er Hannibal Lecter nur einmal spielen wollte und welcher Star-Regisseur ihn zum Sir ernannte.

Wundern & wissen: 7 erstaunliche Fakten zu Anthony Hopkins Anthony Hopkins bei einer Filmpremiere.

Als Hannibal Lecter schrieb er Film-Geschichte, seither ist er aus dem Hollywood-Olymp nicht mehr wegzudenken. Warum Anthony Hopkins ein absoluter Spätstarter war, welcher Regisseur ihn spontan zum Sir ernannte und wie er seine Paraderolle derart angsteinflößend hinbekam, lesen Sie hier.

  1. „Ich war ein Idiot”
    Anthony Hopkins´ Leben begann nicht wie das eines künftigen Superstars. In der Schule war Hopkins nicht nur ein miserabler Schüler, sondern auch ein Außenseiter. Sein Dasein als Legastheniker tat sein Übriges dazu, dass Hopkins stets als Einzelgänger unterwegs war. „Ich war wirklich ein lausiger Schüler. Einfach ein Idiot. Ich hatte nichts im Hirn und keine Ahnung, was ich machen sollte. Also wurde ich Schauspieler“, blickt der Oscar-Gewinner ironisch auf seine Jugend zurück.
  2. Die große Liebe Musik
    Dabei war es ursprünglich die Musik, die es Hopkins mehr angetan hatte, als die Schauspielerei. Bereits in Kindertagen begann der Schauspieler, Klavier zu spielen und erste eigene Stücke zu schreiben. In einem Interview sagte Hopkins einmal, wäre er kein Schauspieler geworden, hätte er es als hauptberuflicher Musiker versucht. Und das hätte auch gut gehen können. Zu seinem Film „August“ schrieb er 1996 selbst den Soundtrack, 2011 wurde ein Walzer, den Hopkins selbst 1961 komponiert hatte, vom Johann Strauss Orchester und Andre Rieu in Wien uraufgeführt.
  3. 16 Minuten zur Unsterblichkeit
    Denkt man heute an Anthony Hopkins, sieht man einen absoluten Superstar vor dem geistigen Auge. Was viele dabei vergessen: Zum ganz großen Namen kam er erst sehr spät. Als Hopkins die Rolle des Hannibal Lecter nach Absagen von Sean Connery und Gene Hackman bekam, war er bereits 54 Jahre alt. Natürlich hatte der Brite bereits davor mit Filmen wie „Die Bounty“ oder „Zwischen den Zeilen“ auf sich aufmerksam gemacht, zum ganz großen Ruhm brauchte es aber Hannibal Lecter. Für diese Rolle erhielt Hopkins, der im gesamten Film nur etwas mehr als 16 Minuten zu sehen war, den Oscar. Übrigens bereute Hopkins, dass er nach „Das Schweigen der Lämmer“ noch zwei Mal in die Rolle des Kannibalen schlüpfte. „Ich habe es ein Mal getan, und dann den Fehler gemacht, es ein zweites und drittes Mal zu tun“.
  4. Hallo, Mr. President!
    Mit Hannibal Lecter wird Anthony Hopkins wohl für immer verbunden werden. Dabei spielte er im Laufe seiner Karriere eine Vielzahl historischer Persönlichkeiten, darunter Alfred Hitchcock, Charles Dickens, Adolf Hitler oder Pablo Picasso. Ein besonderes Kunststück waren seine beiden Darstellungen zweier US-Präsidenten. Sowohl für seine Interpretation Richard Nixons („Nixon“) 1995, als auch für jene von John Quincy Adams in „Amistad“ wurde Hopkins für den Oscar nominiert.
  5. Warum wir uns vor Dr. Lecter fürchten
    Noch einmal zurück zu unserem Lieblings-Killer auf der Leinwand: oft wurde gerätselt, womit Hopkins es schafft, Hannibal Lecter derart beängstigend zu spielen. Die Antwort auf diese Frage ist vielseitig. Eines seiner Geheimnisse war, seine Stimme stark zu verändern. Vorbild war die schneidende Stimme von Katharine Hepburn. Außerdem studierte Hopkins Videos des verurteilten Mörders Charles Manson – und schaute sich von ihm die Gewohnheit ab, während des Sprechens niemals zu blinzeln. Übrigens wurde Hannibal Lecter vom American Film Institute zur Nummer 1 der Liste “Größte Film-Bösewichte der vergangenen 100 Jahre“ gewählt.
  6. Wieder und wieder und wieder
    Nicht nur für Hannibal Lecter, sondern für alle seiner Rollen hat Anthony Hopkins ein strenges Credo: Er liest das Skript eines Films rund 250 Mal (!) laut vor, bevor die Szenen gedreht werden. So schafft er es, selbst komplizierteste Passagen wie lockere Nebensätze klingen zu lassen. Dadurch wurde Hopkins auch dafür bekannt, viele Drehbücher selbst lange Zeit nach Ende der Dreharbeiten noch auswendig zu können. Während der Dreharbeiten zu „Amistad“ beeindruckte er die gesamte Crew inklusive Regisseur Steven Spielberg mit einer auswendig gesprochenen, siebenseitigen Rede so sehr, dass Spielberg ihn ab diesem Zeitpunkt nur noch „Sir Anthony“ nannte.
  7. Wie war der Name?
    Apropos Namen: In seiner Kindheit kann sich Anthony Hopkins nicht ganz sicher gewesen sein, wie sein Name nun genau lautet. Aus irgendeinem Grund nannte ihn sein Großvater, zu dem er ein sehr enges Verhältnis pflegte, „George“, während sein Vater immerzu „Charlie“ zu ihm sagte. In der Öffentlichkeit hat sich über die Jahre trotzdem “Anthony” durchgesetzt, er zieht allerdings die Kurzform “Tony” vor. Wie auch immer man ihn nennt – er ist und bleibt einer der großartigsten Charakterdarsteller unserer Zeit.

TV-Tipp: Donnerstag, 10. Mai, 20:15 Uhr bei ServusTV: Anthony Hopkins als Gedankenleser in der Mystery-Verfilmung von Stephen Kings Bestseller - "Hearts in Atlantis" (ServusTV Österreich).

 

Das könnte Sie auch interessieren
Mehr entdecken
Gesichtscreme-Set
€ 33,00
Jetzt LIVE

Gesichtscreme-Set

Gesichtscreme-Set zum Selbermachen. Ganz ohne Konservierungsmittel.

So wird man Pigmentflecken ganz natürlich los
Jetzt LIVE

Was bei Pigmentflecken hilft

Mit diesen natürlichen Zutaten verblassen die unbeliebten Flecken.

So einfach stellt man Lavendelöl her
Jetzt LIVE

Lavendelöl selbst herstellen

Für Massage und Fußbad oder als Mottenschreck: So einfach geht's.

Warum Sie jetzt Lindenblüten sammeln sollten
Jetzt LIVE

Jetzt Lindenblüten sammeln

Warum uns die Linde so gut tut und wie wir sie verwenden können.

5 Wohlfühlprodukte mit Rosen
Jetzt LIVE

5 Wohlfühlprodukte mit Rosen

Lassen Sie die anmutigen Blumen in Ihr Zuhause einziehen.

Warum wir im Frühling besonders anfällig für Sonnenbrand sind
Jetzt LIVE

Achtung, Sonnenbrand-Gefahr!

Warum wir im Frühling besonders anfällig für einen Sonnenbrand sind

Mandelöl selbst herstellen
Jetzt LIVE

Mandelöl selbst herstellen

In 5 Schritten zum hausgemachten Schönheitsöl.

Drei steirische Schönmacher
Jetzt LIVE

Drei steirische Schönmacher

Käferbohnen & Co. sind so gesund, dass sie sogar schön machen.

Hautpflege mit Kürbiskernöl
Jetzt LIVE

Hautpflege mit Kürbiskernöl

Das flüssige Gold zieht jetzt ins Badezimmer ein.

7 Gründe, täglich Leinsamen zu essen
Jetzt LIVE

7 Gründe, Leinsamen zu essen

7 Gründe, täglich einen Löffel Leinsamen zu essen.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: heilende Ringelblumensalbe
Jetzt LIVE

Heilende Ringelblumensalbe

Die Notfallapotheke aus dem Garten von Naturpädagogin Gabriela Nedoma.

Kräutercreme mit Heil-Moor
€ 14,00
Jetzt LIVE

Kräutercreme mit Heil-Moor

Wohltuende Pflegesalbe mit der Kraft von Kräutern und Moor.

Räucherwerk „Erkältung“
€ 12,90
Jetzt LIVE

Räucherwerk „Erkältung“

Räuchermischungen aus schwarzem Holunder, Lindenblüte und Weidenrinde.

Räucherwerk „Tut gut bei Allergien“
€ 12,90
Jetzt LIVE

Räucherwerk „Tut gut bei Allergien“

Räuchermischungen aus Käsepappel, Johannisbeerknospen und Brennnessel.

Naturapotheken-Box Pflanzen
€ 26,00
Jetzt LIVE

Naturapotheken-Box Pflanzen

Sie heilt und sie pflegt: Die Kraft der Heilpflanzen in einer Box.

Die Naturapotheke
€ 24,95
Jetzt LIVE

Die Naturapotheke

Überliefertes und neues Wissen über unsere heimischen Heilpflanzen.

Alleskönner Kaffeesatz: 7 Tipps für Haushalt und Schönheit
Jetzt LIVE

Alleskönner Kaffeesatz

7 Tipps, wie man ihn in Haushalt, Garten und Schönheit einsetzen kann.

Schöne Haut: Geheimwaffe Erdbeeren
Jetzt LIVE

Schön dank Erdbeeren

So bringen die kleinen Früchte die Haut zum Strahlen.

Achtung, selbst gemachtes Shampoo nicht für jeden geeignet!
Jetzt LIVE

Shampoo selber machen

Vor allem Essigspülungen tun nicht allen Haartypen gut.

Hochzeitsparfum selbst machen
Jetzt LIVE

Hochzeitsduft selbst machen

Mit diesem Geschenk bereiten Sie der Braut besondere Freude.

Sanfte Peelingseife
€ 9,00
Jetzt LIVE

Sanfte Peelingseife

Weg mit Hautschüppchen, her mit strahlend zarter Haut.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: Kälteschutz für die Haut
Jetzt LIVE

Kälteschutz für die Haut

Eine selbst gemachte Salbe für winterraue Haut.

Kosmetik-Wissen: pflegende Hautöle, Teil 2
Jetzt LIVE

Pflegende Hautöle, Teil 2

Wie man gute Qualität beim Kauf von Hautpflege-Ölen erkennt.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: Milchkaffee-Shampoo
Jetzt LIVE

Milchkaffee-Shampoo

Für gut durchblutete Kopfhaut und glänzende Haare.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: 5 natürliche Haut-Peelings
Jetzt LIVE

5 natürliche Peelings

Sanfte Rubbelkuren für die Haut mit Kaffee, Kräutern, Honig und mehr.

Naturkosmetik-Mythen, Teil 1: Salz- und Zuckerpeelings
Jetzt LIVE

Kosmetik-Mythen: Peelings

Teil 1: Wann sind Salz und Zucker eine gute Idee – und wann nicht?

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: Lippenbalsam mit Kürbis
Jetzt LIVE

Lippenpflege mit Kürbis

So stellen Sie einen Lippenbalsam aus rein natürlichen Zutaten her.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: Quitten-Hautspray
Jetzt LIVE

Pflegendes Quitten-Hautspray

Ein Hautberuhiger aus rein natürlichen Zutaten zum Selbermachen.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: wärmende Fußsalbe mit Ingwer
Jetzt LIVE

Wärmende Fußsalbe

Zum Selbermachen: Fußbutter mit durchblutungsfördernden Gewürzen.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: Winter-Parfüm
Jetzt LIVE

Natürliches Winter-Parfüm

Eine herrliche Mischung aus Kardamom, Vanille und Steinklee.

Grüne Kosmetik zum Selbermachen: Sanddorn-Hautlotion
Jetzt LIVE

Sanddorn-Hautlotion

Grüne Kosmetik zum Selbermachen mit Naturpädagogin Gabriela Nedoma.

Auf einen Blick: Barbiere in Deutschland
Jetzt LIVE

Barbiere in Deutschland

Die Barbiere sind zurück! Hier die besten Adressen in Deutschland.

Altes Wissen, das Geld sparen hilft
Jetzt LIVE

Vergessene Haushalts-Tipps

Was gegen Kratzer im Parkett, angelaufenes Silber und mehr hilft.