Wundern & wissen: 7 erstaunliche Fakten zur EAV


Von "Burli" bis "Banküberfall" - die EAV hat es längst zur Kultband gebracht.

Wundern & wissen: 7 erstaunliche Fakten zur EAV Die EAV bei einer Best-Of-Show im Jahr 2013.

Bis heute gibt es kaum eine österreichische Musikgruppe, die derart polarisiert. Die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) erreichte über mehr als vier Jahrzehnte Kultstatus. Obwohl sich die meisten Mitglieder der Band immer wieder anderen Projekten widmeten, blieb die Formation immer – wenn auch mit schöpferischen Pausen – bestehen. Den Versuch einer Erklärung des großen Erfolgs der EAV können Sie hier nachlesen.

  1. Wie alles begann
    Lange bevor auch nur irgendjemand eine Ahnung davon hatte, dass es einmal eine Band namens „EAV“ geben wird, die in Österreich ganze Hallen füllen und Millionen Tonträger verkaufen wird, wurde die Gruppe „Antipasta“ gegründet. Der spätere Bassist der EAV, Eik Breit, arbeitete gemeinsam mit einem gewissen Thomas Rabitsch, der gemeinsam mit Falco auch Teil der Hallucination Company und Drahdiwaberl war, Lieder aus. Die Auflösung von „Antipasta“ ebnete schlussendlich den Weg für die „EAV“.
  2. Eine Busfahrt und einen Rechtsstreit später
    Bevor es so richtig losgehen konnte, musste aber erst ein Name für die neue Formation gefunden werden. Thomas Spitzer, der an der Hochschule für angewandte Kunst bereits frühe seine kreativen Talente erkannte, lernte dort einen gewissen Nino Holm kennen. Schnell war klar, dass auch Holm Teil des neuen Projekts werden soll. Während einer gemeinsamen Busfahrt sinnierten die beiden über einen möglichen Namen für ihre neue Band, als der Bus beim Hauptgebäude der Ersten Allgemeinen Versicherung vorbeifuhr. Aus dem zunächst scherzhaften Vorschlag, der Gruppe den satirischen Namen „Erste Allgemeine Verunsicherung“ zu geben, wurde letztendlich eine Marke mit riesigem Wiedererkennungswert. Die Versicherung fand die Idee nicht so lustig und klagte gegen die Abwandlung des Namens. Die Klage wurde allerdings wenig später zurückgezogen. Später sponserte die Versicherung sogar eine Tour der Band.
  3. Das große Missverständnis
    Jahrelang wurde die EAV als reine Spaßband wahrgenommen, die mehr oder weniger deutlichen politischen Statements in den Texten übersah die Öffentlichkeit in den meisten Fällen. Der Trend, dass die Gruppe und ihre Lieder von der Öffentlichkeit missverstanden wurde, erreichte die Single „Burli“, die 1988 auf den Markt kam. Im Lied wird ein Bub mit sechs Ohren und vier Händen beschrieben. Als Reaktion auf den Text wurde der Band vielerorts die Verhöhnung von Menschen mit Handicap vorgeworfen – dabei wollten Eberhartiner & Co. mit dem Stück auf mögliche Folgen eines Supergaus in einem Atomkraftwerk aufmerksam machen. Kurz zuvor war in Österreich eine öffentliche Diskussion um den Bau eines Atomkraftwerks in Zwentendorf (Niederösterreich) entbrannt.

    Im Video: Warum aus einem Stück, an das niemand so recht geglaubt hat, ein Top-Hit wurde:


  4. Always change a winning team
    Im Sport ist es ein Credo vieler erfolgreicher Trainer: „Never change a winning team“ – wenn also die Mannschaft gewinnt, sollte man sie am besten nicht verändern. Die EAV führte in den vielen Jahren ihres Bestehens diesen Grundsatz zumindest im Musikbusiness ad absurdum – die Besetzung der Gruppe änderte sich immer wieder. Thomas Spitzer ist das einzige Mitglied, das ununterbrochen seit der Gründung 1977 mit dabei ist, Klaus Eberhartinger kam im Jahr 1981 zur Band und ist bis heute Sänger der Gruppe. Rund um die beiden wechselten die Akteure, wobei ein inniges Verhältnis zur österreichischen Gruppe STS unbestreitbar ist. Laut Aussage von Thomas Spitzer waren STS und die EAV zwischen 1979 und 1983 „eine Band“. Tatsächlich waren Gert Steinbäcker als Sänger, Günter Timischl als Techniker und Helmut Röhrling („Schiffkowitz“) als Akteur auf der Bühne für die EAV im Einsatz. In der aktuellen Besetzung zählen neben Eberhartinger und Spitzer auch Kurt Keinrath, Reinhard Stranzinger, Franz Kreimer und Aaron Thier zur Gruppe.
  5. Das Universalgenie
    Wie bereits zuvor erwähnt, kommt Mastermind Thomas Spitzer ursprünglich von der Hochschule für angewandte Kunst – und sein Talent beweist er auch laufend! Für seine Arbeiten zur ersten Bühnenshow + LP erhielt er 1979 sein Diplom, und nahezu alle Poster, Cover oder Booklets entspringen seiner Kreativität. Er ist also nicht nur für die musikalische, sondern auch für die visuelle Darstellung der EAV-Werke hauptverantwortlich.
  6. Nicht nur Freunde
    Bei allem Lob für viele geniale Musikstücke musste sich die Band auch immer wieder herbe Kritik gefallen lassen. Das Missverständnis um „Burli“ wurde bereits aufgeklärt; doch auch bei vielen anderen Liedern kam es zu Konflikten mit Prominenten oder Institutionen. Stefanie Werger und Ludwig Hirsch verboten der EAV, ihre Lieder für eine LP zu verwenden, nachdem Werger in „Friss oder stirb“ aufgrund ihres Gewichts verspottet worden war. „Ding Dong“ und „s’Muaterl“ wurde von einigen Medien als „Gotteslästerung“ bezeichnet, aus dem Stück „Lederhosen-Zombies“ konstruierte eine Tageszeitung einen Angriff auf den Schlagersänger Andreas Gabalier. Man kann sagen, die EAV hat sich im Laufe der Jahrzehnte nicht nur Freunde mit ihrer Musik gemacht.
  7. Alles hat ein Ende ...
    Es scheint, als ob die EAV einfach nicht aufhören möchte, Musik zu machen. Bei einer Band, die es seit 41 Jahren gibt, sind Spekulationen über ein Ende auch nicht allzu weit hergeholt. 2019 soll es nun aber wirklich so weit sein – die EAV gibt ihre Abschiedstournee, die sie durch mehr als 20 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz führen wird. Ob dies wirklich die letzten Auftritte der Band sein werden, lassen aber sogar die Protagonisten ein Stück weit offen. Für eingefleischte Fans gibt es jedenfalls noch ein (Abschieds-)Geschenk: ein letztes Album, das im September 2018 erscheinen soll.
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