Wer Fleisch, Fisch und Gemüse auf einem Grill- oder Räucherbrett grillt, zaubert ein herrliches Räucheraroma auf sein Grillgut. Wir verraten, wie einfach jeder Griller zum „Räucherofen“ wird.

Sobald es das Wetter es zulässt ist sie eröffnet – die Grillsaison. Wer es etwas raffinierter mag, grillt Steaks, Gemüse, Grillkäse und Gemüse auf einem Grillbrett oder Räucherbrett aus duftendem Holz.

Die Vorteile vom Grillen auf dem Grillbrett

  1. Das Grillgut wird besonders schonend gegart, wodurch Fleisch, Fisch und Gemüse wunderbar saftig bleiben.
  2. Egal, welche Lebensmittel am Griller landen – alles nimmt ein angenehmes Holz-Aroma an, das je nach Holzart variiert.
  3. Grillen mit dem Räucherbrett ist für alle Griller-Arten geeignet. Holzkohle, Briketts, Gasgriller – es funktioniert immer.

Anleitung zum Grillen mit dem Räucherbrett

  1. Grillbrett zunächst 1 (besser 2-3) Stunden in Wasser quellen lassen. So verbrennt es nicht und kann seine Aromastoffe langsam abgeben.
  2. Den Grill – Gas und Holzkohle eignen sich gleichermaßen – auf 180 bis 200°C vorheizen.
  3. Grillbrett ein paar Minuten in den geschlossenen vorgeheizten Grill legen, um es aufzuheizen und zu sterilisieren. Das Brett sollte dabei nicht direkt über der heißen Glut mit der glatten Seite nach oben liegen.
  4. Danach auf der oberen glatten Seite mit Oliven- oder einem anderen guten Pflanzenöl flächendeckend dünn einstreichen.
  5. Grillgut auf die geölte Holzfläche legen. Rund um das Brett sollte ein Rand von ca. 2 bis 3 cm frei bleiben. Dann den Grill wieder schließen.
  6. Sofort nach dem Auflegen die Hitze reduzieren. Damit erreicht man ein schonenderes Garen und das Brett beginnt weniger leicht zu brennen.
  7. Je nach Grillgut (Fisch, Fleisch, Grillkäse oder Gemüse) und dessen Stärke 5 bis 25 Minuten bei geschlossenem Grill garen. Tipp: Den Deckel nicht zu oft anheben, damit der Rauch gleichmäßig um das Grillgut seine Gararbeit leisten kann.
  8. Sie können direkt auf dem Räucherbrett servieren – sorgen Sie aber auf jeden Fall für eine hitze- und feuerfeste Unterlage – wie einem Dreibein aus Eisen – für das glühend heiße Grillbrett auf dem Tisch.
  9. Wer mag, kann das Fleisch davor noch kurz direkt auf den Rost legen, um ihm die typische Grill-Maserung zu verleihen.
  10. Nach dem vollständigen Abkühlen kann es mit heißem Wasser und – wenn nötig – etwas Spülmittel und einer Bürste beidseitig gereinigt werden. Bei Zimmertemperatur gut trocknen lassen.
  11. Je nach Beanspruchung und Dicke des Holzes kann eine Grillplanke öfters verwendet werden. Bei 0,5-0,7 cm Dicke wird es sich nur ein Mal ausgehen. Robustere Räucherbretter mit einer Dicke von 1-2 cm können 3-5 Mal zum Einsatz kommen.

Welche Holzarten eignen sich für Räucherbretter?

Je nachdem, für welche Holzart man sich entscheidet nimmt das Grillgut unterschiedliche Aromen an. Wer zu einem Grillbrett aus Kirschholz greift, verleiht Fleisch, Fisch und Gemüse eine leicht süßliche und besonders milde Holz-Note, Zedernholz sorgt für ein kräftiges Tannenaroma. Auch Buchenholz verströmt ein stark würziges Aroma.

Drechsler Andreas Jelinek stellt in seiner Werkstatt im Mostviertel für Servus am Marktplatz ein 2er-Set duftender Grillbretter aus hochwertigem, österreichischen Kirschholz her.

Rezeptideen für den Griller

Wer diese Original-Rezepte aus dem Servus-Magazin auf dem Grillbrett zubereitet, veredelt diese noch mit einer herrlichen Holz-Note.

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