Welches Holz eignet sich für Schneidbretter? Und wie werden Kochutensilien aus Holz wieder richtig sauber?

1. Hartes Holz für Schneidbretter

Für Schneidbretter braucht es hartes Holz: Ahorn, Buche, aber auch Obsthölzer sind dafür bestens geeignet. Nuss und Kirsche sind zwar teurer, halten aber auch länger.

Übrigens:  Schneidbretter sollten möglichst einteilig sein, also wenige oder gar keine Leimfugen aufweisen.

2. Pflege für Holzutensilien

Gute Pflege macht auch Küchenwerkzeuge aus Holz länger haltbar und sorgt dafür, dass sie glatt, funktionell und ansehnlich bleiben. Schneidbretter sollte man zwischendurch immer wieder mit Sodapulver reinigen und dann mit Öl einlassen. Wichtig ist, dass das Öl geschmacksneutral ist. Leinsamen, Speise- und Olivenöl sind hierfür am besten geeignet.

Wichtig:  Sollte nach der Einwirkzeit noch Ölüberschuss am Holz sein, diesen mit einem Tuch abwischen, sonst beginnt das Holz bald unangenehm zu ranzeln.

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3. Richtig reinigen

Geben Sie Ihre Holzutensilien nie in den Geschirrspüler, denn dieser würde das Holz austrocknen und es spröde und grau machen. Hintergrund: Die Fasern stellen sich durch die chemischen Zusätze in Geschirrspülreinigern und durch die Hitze auf, was zur Folge hat, dass man die Holzwerkzeuge immer schlechter reinigen kann.

Daher: Küchenutensilien aus Holz am besten nach Gebrauch unter heißem Wasser mit mildem Spülmittel waschen, gut abtrocknen und lüften lassen.

4. Wie bleibt Holz hygienisch sauber?

Grundsätzlich gilt: Schneiden Sie niemals Obst, Gemüse, Brot und Fleisch zur selben Zeit auf demselben Holzbrett. Vor allem aber muss das Brett nach dem Schneiden von Fleisch unbedingt gereinigt werden, bevor andere Lebensmittel darauf bearbeitet werden können. Noch besser: Benutzen Sie unterschiedliche Bretter. Es heißt zwar, Holz habe durch die enthaltenen Gerbsäuren antibakterielle Wirkung, man sollte sich aber nicht darauf verlassen.

Aufgeraute, spröde Holzunterlagen nehmen leichter Bakterien auf und sollten deshalb nicht mehr für Fleisch oder Fisch verwendet werden.

5. Schmierseife gegen Gerüche

Die schlechte Nachricht vorweg: Gerüche sind aus Holz kaum vollständig wegzukriegen. Wer mit einem Holzkochlöffel erst die Zwiebeln fürs Gulasch und später das Dessert umrührt, darf sich nicht wundern, wenn der Pudding nach Gulasch schmeckt.

Das gleiche gilt, wenn alles auf dem selben Brett angerichtet wird. Aber man kann versuchen, das Holzteil mit Schmierseife zu reinigen. Das ist ein altes Hausmittel und „neutralisiert“ den Geruch zumindest ein bisschen.

6. Verfärbungen reduzieren

Ob Kochlöffel oder Schneidbrett: Holz neigt zu Verfärbungen. Hier hilft, die Oberfläche leicht abzuschmirgeln oder in Wasser mit Zitronensäure zu legen. Danach das Holzutensil mit heißem Wasser reinigen, abbürsten, gut trocknen lassen und neu einölen.

7. Was tun, wenn das Holz schimmelt?

Brotdosen aus rohem oder geöltem Holz regulieren Feuchtigkeit und sind perfekte Behälter für Backwaren. Ist darin einmal etwas angeschimmelt, können die Schimmelsporen durch Auswischen mit Essig abgetötet werden. Danach gut auswaschen und sehr gut trocknen lassen! Dies gilt auch für Holzschüsseln und andere Behältnisse.

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