Die Wirkstoffe der Arnika entfalten sich in Salben, Tinkturen und Globuli und helfen unter anderem bei Prellungen und Zerrungen.

Servus-Expertin Karin Buchart

Karin Buchart schreibt regelmäßig für servus.com und teilt ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.

  • Arnika hilft bei: BlutergĂĽssen, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen
  • Wirkung: schmerzstillend, krampflösend, harntreibend, entzĂĽndungshemmend
  • Heilanwendung: Tinktur, Salbe, Globuli
  • Innerliche Anwendung: Von einer innerlichen Anwendung der Arnika-Tinktur wird abgeraten. In der Homöopathie gibt man Arnica C30 sofort nach einem Unfall, da es auch bei GehirnerschĂĽtterung und Schockzuständen hilft (sofort fĂĽnf Globuli unter der Zunge zergehen lassen, nach einer Stunde wiederholen und am nächsten Tag noch einmal fĂĽnf Globuli). Zum Ausheilen verwendet man Arnica D6: Einfach dreimal fĂĽnf Globuli pro Tag ca. zwei bis drei Wochen lang einnehmen.
  • Ă„uĂźerliche Anwendung: Als Tinktur bei BlutergĂĽssen, Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen. Keine Arnika-Tinktur auf offene Wunden geben! Immer 1:1 mit Wasser verdĂĽnnen und diese als Umschlag auf die verletzte Stelle geben. Bei der Anwendung ist auf eine mögliche Arnika-Allergie zu achten, diese kommt mitunter recht häufig vor.

Wohltuende Salben und Kräuter finden Sie auch in unserem Online-Shop Servus am Marktplatz.

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  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Als Heilmittel werden in der Phytotherapie vor allem die BlĂĽten der Arnika verwendet. Die enthaltenen Bitterstoffe wie Sesquiterpenlactone verfĂĽgen ĂĽber eine entzĂĽndungshemmende und antiseptische Wirkung. Des Weiteren ist ätherisches Ă–l mit Thymol enthalten sowie Flavonoide und Phenolcarbonsäuren.
  • Botanische Merkmale: Die Arnika – auch Arnica montana genannt – ist eine duftende Pflanze aus der Familie der KorbblĂĽtengewächse. Sie hat einen bis zu 50 Zentimeter hohen, unverzweigten Stängel, der zerrupfte, orange-gelbe BlĂĽten trägt. Arnika steht unter Naturschutz. Es ist aber gelungen, eine Sorte zu entwickeln, die fĂĽr den Feldanbau geeignet ist, sodass die Wildvorkommen geschont werden können.
  • Geschichte: FrĂĽher wurde Arnika auch Wolfesgelegena oder Wolfsgele genannt, weil ihre gelben BlĂĽten wie gelbe Wolfsaugen aussehen, aus denen die Bergsonne blitzt. Die Arnika zählt auch zu den Sonnwendkräutern und sogenannten Zauberpflanzen, weil sie angeblich Haus, Hof und Ă„cker vor Blitz- und Hagelschlag schĂĽtzen kann. Aus diesem Grund nennt man sie im Volksmund bisweilen auch Donnerwurz.