Das steirische Tragössertal am Fuße des Hochschwab-Gebiets ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, die auf ein Treffen mit Gämsen und Steinböcken hoffen.

Das rund 20 Kilometer lange Tragössertal zieht sich von Bruck an der Mur über St. Katharein an der Laming bis zum Grünen See. Sämtliche Almen sind von Juni bis Anfang September bewirtschaftet. Die Wahrscheinlichkeit, hier auf Gämsen zu treffen, ist groß. Und weil im gesamten Hochschwab-Gebiet auch die Steinböcke daheim sind, kann einem mit Glück einer über den Weg laufen.

1. Das beste Essen der Gegend

Tragössertal (Bild: Philipp Horak).
Ausgezeichnete Küche gibt es im Gasthof Hubinger der Familie Wöls in Thörl.

Fragt man nach dem besten Gasthaus, erhält man unisono die Antwort: der Hubinger! Seit 1735 existiert das Haus neben der Kirche in Etmißl als Gastwirtschaft. Zu 90 Prozent verwende man Produkte aus der Steiermark, erzählt uns Hans Wöls, der auch in der Küche steht. Obst und Gemüse kommen aus zwei hauseigenen Gärten, Fleisch und Wurst liefert Bruder und Landwirt Dietmar Wöls.

Gasthof Hubinger
Etmißl 25
8622 Thörl

Tel.: +43/3861/81 14
www.hubinger.com

2. Einkehren beim Kirchenwirt

Fünf Gehminuten vom Zenzer Badesee entfernt liegt das 400 Jahre alte Gasthaus Kirchenwirt, das von der Bauernfamilie Hochsteiner betrieben wird. Hier werden selbst gemachte Würste, Fleisch vom eigenen Hof und bodenständige Küche serviert. Besonders empfehlenswert: der Grillteller

Gasthaus Kirchenwirt
Pichl-Großdorf 4
8612 Tragöß

Tel.: +43/3868/86 92

3. Treffpunkt Alpengasthof

Ob als Zwischenstopp bei Weitwanderungen oder als Ausgangspunkt für Almwanderungen Richtung Tragöß: Der Alpengasthof Bodenbauer, betrieben von der Familie Schnegg, liegt dafür ideal. Es ist ein Vertragshaus des Österreichischen Alpenvereins mit bodenständiger Küche, Wildspezialitäten und einem angeschlossenen Hochschwab-Museum. 

Alpengasthof Bodenbauer
St. Ilgen 111
8621 Thörl

Tel.: +43/3861/81 30
www.der-bodenbauer.at

4. Urlaub am Bauernhof

Tragössertal (Bild: Philipp Horak).
Die Jungtiere gehören zum Zöscher-Hof in Tragöß. Bevor das Braunvieh den Sommer auf der Sonnschienalm verbringt, darf es sich im Tal langsam an die Sonne gewöhnen.

Der Hof von Erni und Walter Zöscher ist ein Grün- und Waldbetrieb mit Milchviehhaltung, Kälberzucht und Freilandhühnern. Hier lässt sich mittendrin in der warmherzigen Familie das bäuerliche Leben erfahren. Die Zöschers sind sehr um Nachhaltigkeit und den Einklang mit der Natur bemüht. 

Bauernhof Familie Zöscher
Tal 1
8612 Tragöß
Tel.: +43/3868/82 84

5. Besuch im Naturparadies

Tragössertal, Bild: Philipp Horak
Helmut Wieser war jahrelang Bürgermeister von Tragöß, heute widmet er sich nur mehr seinem Naturparadies an der Laming.

Direkt an der Laming hat der ehemalige Bürgermeister von Tragöß, Helmut Wieser, ein kleines Naturparadies geschaffen. Gegen Entgelt kann man hier Fliegenfischen oder Fischen mit Schonhaken. In einem kleinen Museum sind alte Werkzeuge vorgestellt und man kann lernen, wie Getreidemühlen früher funktioniert haben. Herr Wieser weiß auch jede Menge Geschichten über das Leben in alten Zeiten.

Haus Mohr
Oberort 57
8612 Tragöß

Tel.: +43/3868/82 21

6. Den Grünen See bewundern

Tragössertal, Bild: Philipp Horak.
Der Grüne See ist nur etwas für die Augen. Baden ist nicht erlaubt und wäre auch nur etwas für ganz harte Gesellen. Denn der See ist wirklich kalt.

Smaragdgrün und klar bis auf den Grund präsentiert sich der Grüne See. Da er keinen oberirdischen Zufluss hat, steigt und sinkt sein Wasserspiegel je nach Witterung beziehungsweise durch die Schneelage, die im Winter vorhanden war. Das Schwimmen und Tauchen im See ist allerdings verboten.

Hinterer See Weg
8612 Tragöß
Infos bei Tourismusbüro Tragöß
Tel.: +43/3868/83 30
www.tragoess-gruenersee.at