Die therapeutische Wirkung von BĂ€rlauch entfaltet sich vor allem in Tinkturen. Er stĂ€rkt den Kreislauf, wirkt entgiftend und unterstĂŒtzt bei Hauterkrankungen.

  • BĂ€rlauch hilft bei: hohem Blutdruck, Arteriosklerose, Darmproblemen, FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit
  • Wirkung: blutdrucksenkend, entgiftend, antibakteriell, belebend
  • Heilanwendung: Frischpflanzensaft, Tinktur
  • Innerliche Anwendung: bei Bedarf 3-mal tĂ€glich 10 bis 20 Tropfen der Tinktur. Kann auch vorbeugend ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum eingenommen werden.
  • Äußerliche Anwendung: nicht zu empfehlen

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  • Inhaltsstoffe und Wirkung: BĂ€rlauch ist reich an Eisen, Magnesium, Mangan und hat den höchsten Gehalt an einem Ă€therischen Öl mit schwefelhaltigen Verbindungen (bis 8 mg Schwefel pro 100 g Trockensubstanz, Knoblauch hat 1,7 mg / 100 g). Er wirkt Blutdrucksenkend und der Verklumpung der BlutplĂ€ttchen entgegen – beugt daher Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Der Schwefel im BĂ€rlauch entgiftet und unterstĂŒtzt bei Hauterkrankungen. Im Darmbereich wird die Überbesiedelung mit Candida-Pilzen verhindert.
  • Botanische Merkmale: BĂ€rlauch ist ein LauchgewĂ€chs. Er liebt feuchten, humusreichen Laubwaldboden. In AuwĂ€ldern riecht man sein Knoblaucharoma von weitem. Er hat hellgrĂŒne Blattrosetten, wobei die BlĂ€tter meist zu zweien stehen und jeweils einen langen Blattstiel haben. Die BlĂ€tter sind lanzettlich, weisen eine ausgeprĂ€gte Mittelrippe und parallele Blattadern auf. Man muss jedoch darauf achten, ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zu verwechseln.
  • Geschichte: Pflanzen, die BĂ€rennamen tragen, sprach man BĂ€renkrĂ€fte zu. Der BĂ€r konnte bei den Germanen die Macht des Winters rechen und neue Fruchtbarkeit bringen. Unser BĂ€rlauch zĂ€hlt zu den krĂ€ftigsten BĂ€renpflanzen. Die Römer nannten ihn schlicht „Herba salutaris“: Heilkraut. Dennoch blieb seine Verwendung der Volksmedizin vorbehalten. Besonders schĂ€tzte den BĂ€rlauch der KrĂ€uterpfarrer Johann KĂŒnzle.

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