Schneidet man alte und schwache Triebe ab, so bleiben Himbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Ribiseln auch im nächsten Jahr gesund.

Sobald die Beerensträucher abgeerntet sind, wird ausgelichtet. Das Entfernen der alten Triebe lässt im nächsten Jahr mehr Sonne zu den Früchten und hält die Pflanzen vital und gesund.

Aber Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren und Ribiseln haben unterschiedliche Ansprüche beim Schnitt, die man kennen sollte.

Der Schnitt bei Himbeeren

Himbeerstrauch schneiden (Bild: iStock)

Sommerhimbeeren fruchten an den Ruten, die sich im vergangenen Jahr gebildet haben. Daher werden alle abgetragenen sowie die schwächeren jungen und zu dicht stehenden Triebe nach der Ernte bodennah zurückgeschnitten. Nur von den neuen Jungruten werden die stärksten belassen.

Herbsthimbeeren tragen an den neuen, diesjährigen Ruten. Hier ist der Schnitt ganz simpel: Im Spätherbst werden alle Ruten abgeschnitten. Da die Rutenkrankheit der Himbeeren stets an Vorjahresruten auftritt, bleiben Herbsthimbeeren auf diese Art verschont.

So werden Brombeeren geschnitten

Brombeerstrauch schneiden (Bild: iStock)

Bei Brombeeren werden im Herbst oder im zeitigen Frühling alle Ranken, die im Vorjahr Beeren gebildet haben, am Ansatz abgeschnitten. Die übrigen Triebe kürzt man um ein paar Zentimeter ein. Das Grundgerüst sollte idealerweise aus fünf bis sechs gesunden und kräftigen Ranken aufgebaut sein.

Was man bei Stachelbeeren und Ribiseln beachten sollte

Stachelbeeren schneidet man für gleichmäßigen Ertrag direkt nach der Ernte oder im zeitigen Frühjahr. Dabei werden jährlich zwei bis drei der ältesten Triebe entfernt und drei bis fünf einjährige, aus der Basis treibende Ruten belassen.

Ribiselstrauch schneiden (Bild: Mauritius Images)

Auch bei Ribiseln empfiehlt sich das Auslichten der kranken und älteren Triebe, die man gut an der dunklen Rindenfärbung erkennen kann.