Frisch aus dem Backofen schmeckt Brot einfach am besten. Doch wie kann man diesen Genuss möglichst lange bewahren? Die richtige Brotdose und diese Tricks bescheren uns länger herrlich frisches Brot.

1. Der richtige Platz fürs Brot

Eines vorweg: Brot, dass zu 100 Prozent aus Weizenmehl besteht, trocknet am schnellsten aus. Je mehr Roggenanteil der Teig enthält, desto länger bleibt das Brot saftig. Roggen-, Vollkorn- und Sauerteigbrot hält am längsten. Ein Platz in einer Brotdose aus Zirbenholz oder Keramik-Brotdose ist am besten. Diese nehmen die überschüssige Feuchtigkeit und geben sie bei Bedarf wieder ab. Auch ein Beutel aus Leinen ist eine gute Wahl. Denn Leinen besitzt ebenfalls feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften. Brot sollte man nicht im Kühlschrank aufbewahren, da es da schneller austrocknet.

2. Apfel im Brotkorb

Ein Apfel macht nicht nur Lebkuchen weich, auch Brot und Gebäck bewahrt er vor der Trockenheit. Einfach einen halbierten Apfel in den Brotkorb legen. Er gibt nach und nach die Feuchtigkeit an das Gebäck ab.

3. Brot einfrieren und auftoasten

Für Haushalte, die nur wenig Brot brauchen, ist dieser Tipp perfekt: Das Brot in Scheiben schneiden und einzeln einfrieren. Am besten geht das in Tiefkühlbeuteln, die Platz für mehrere Scheiben nebeneinander bieten. Will man ein Brot, einfach eine Scheibe in den Toaster stecken und bei niedriger Stufe auftauen und leicht toasten. Herrlich!

4. Brot wiederbeleben

Bevor man einen hart gewordenen Laib Brot an die Tiere verfüttert, kann man ihn mit diesem Trick auffrischen: Brot kurz unter fließendes Wasser halten und in Alufolie eingewickelt in den Ofen geben. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze drei bis fünf Minuten aufbacken.