Wie man Narzissen, Tulpen, Ranunkeln und Hyazinthen in Gläsern, Vasen und kleinen Flaschen in Szene setzt.

Wenn die Natur draußen noch mit Farben spart, freuen wir uns auf fröhliche Frühlingsboten daheim. Hier sind vier Ideen, wie Sie mit Zwiebelblumen, Zweigen aus dem Garten und Schnittblumen aus der Gärtnerei wunderschöne Deko-Akzente setzen können.

1. Schnittblumen in Fläschchen

Frühlingsblumen im Glas: kleine Flaschen (Bild: Katharina Gossow)
Verschieden große Flascherln mit je einer Blume bestücken, schön auf den Tisch verteilen – schon ist die Frühlingstafel fertig.

Viele kleine Flaschen – aus dem Fundus daheim oder vom Flohmarkt – plus viele bunte Schnittblumen sorgen für sofortiges Frühlingsgefühl. In diesem Fall erhellen großköpfige Märzenbecher, duftende Narzissen, Tulpen und Anemonen unsere Sinne.

2. Zwiebelblumen-Arrangement

Frühlingsblumen im Glas: Vasen und Glassturz (Bild: Katharina Gossow)
Große Cognac-Gläser kann man hervorragend zu kleinen Glashäusern umfunktionieren.

Karaffen, Krüge, Likörgläser oder opulente Cognac-Schwenker – für dieses blühende Arrangement können Sie nach Lust und Laune kombinieren.

Sogar ein kleines Glashaus haben wir gebaut. Und das hat einen guten Grund: Zwiebelpflanzen wie Narzissen und Hyazinthen mögen das warme, feuchte Mikroklima unter einem Glassturz. Gießen müssen Sie hier nicht, die Zwiebeln haben genug Saft, um auszutreiben.

Nach dem Verblühen können die Zwiebeln natürlich ins Freie gesetzt werden – auf dass sie im nächsten Jahr im Garten oder am Balkon aufgehen.

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3. Frühling im Moosbett

Frühlingsblumen im Glas: Moosbett (Bild: Katharina Gossow)
Primeln, Hyazinthen und Narzissen lassen sich gut in einer Obstschale aus Kristallglas kombinieren.

Eine alte Kristallschale bildet den eleganten Rahmen für diese Komposition: Geben Sie ein wenig Erde als Basis hinein und stecken Sie zwischen die Zwiebeln von Narzissen, Hyazinthen und Primeln ein paar Moospolster. Das speichert die Feuchtigkeit, gießen muss man aber trotzdem.

4. Blühende Zweige

Frühlingsblumen im Glas: Blühende Zweige (Bild: Katharina Gossow)
Tipp: Wechseln Sie das Wasser in den Vasen alle drei bis vier Tage, um Fäulnis und Geruchsentwicklung zu vermeiden.

Wer eine Zierquitte oder einen Roten Hartriegel im eigenen oder in Nachbars Garten hat, kann einfach ein paar Zweige abzwicken, in warmes Wasser stellen und drei bis vier Wochen Geduld beweisen. In der Regel beginnen die Zweige nach dieser Zeit zu blühen. Voraussetzung: Sie müssen vorher eine Frostperiode durchlaufen haben.

5. In Hülle und Fülle

Frühlingsblumen im Glas: kleine Vasen (Bild: Konrad Limbeck)
Hier wurden die Frühlingsblumen einfach in verschieden große Flascherl und Gläser gegeben. So schön!

Wir haben Vasen in verschiedensten Formen und Größen auf einem Tabletttisch angeordnet. Diese wurden mit etwas handwarmem Wasser befüllt und mit Blumen (z. B. Ginster, Ranunkeln, Narzissen, Anemonen, Tulpen, Traubenhyazinthen, Hyazinthen) bestückt. Besonders schön und luftig wirkt es, wenn man nicht alle Vasen füllt.

Die Blüten halten länger, wenn nicht zu viel Wasser in der Vase ist und stattdessen öfter nachgegossen wird. Als Faustregel gilt, das Blumenwasser alle zwei bis drei Tage auszuwechseln.

Tipp: Stellt man die befüllten Vasen über Nacht an einen kühlen Ort, bleiben die Pflanzen noch länger frisch.

6. Blumen-Wandschmuck

Frühlingsblumen im Glas: Phiolen (Bild: Konrad Limbeck)
Man kann die Frühlingsblüher auch in Phiolen, die mit Klebeband an der Wand befestigt wurden, in Szene setzen.

Wir haben Phiolen mit Papierklebestreifen an die Wand geheftet und mit etwas Wasser und einer einzelnen Blüte befüllt. Bei schweren Arrangements können die Phiolen zusätzlich mit einem durchsichtigen doppelseitigen Klebestreifen an der Wand befestigt werden.