Das Aroma der Fichte wirkt beruhigend, lindert Reizhusten, Schmerzen und verhilft zu ruhigem Schlaf. Plus: Rezepte aus der Naturapotheke

Servus-Expertin Karin Buchart

Karin Buchart schreibt regelmäßig für servus.com und teilt ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.

  • Fichte hilft bei: Nerven- und Muskelschmerzen, Weichteilrheuma, Husten, Schlaflosigkeit
  • Wirkung: beruhigend, adstringierend, desinfizierend, entzĂźndungshemmend, schleimlĂśsend
  • Heilanwendung: Tee, Salbe, Öl, Tinktur, Harz
  • Innerliche Anwendung: Fichten-Tee kommt bei Husten oder Bronchitis zum Einsatz. Dieser kann allerdings die Nieren reizen, daher nicht in zu hohen Dosen einnehmen und nach Abklingen der Bronchial-Beschwerden absetzen.
  • Äußerliche Anwendung: Bei Bronchitis, Herzbeschwerden sowie bei Muskel- und Gelenksschmerzen die betroffenen Areale dreimal Mal täglich mit der Fichten-Tinktur oder einer Fichten-Salbe einreiben. Als ätherisches Öl fĂźr Duftlampen und Badezusätze wirkt die Fichte beruhigend.

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  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Bornylacetat ist fĂźr den typischen Fichtengeruch verantwortlich, die beruhigende Wirkung des ätherischen FichtennadelĂśls ist wissenschaftlich belegt.
  • Botanische Merkmale: Die Fichte kann bis zu 50 Meter hoch werden. Sie ist ein immergrĂźner Baum, ihre Nadeln wachsen dunkelgrĂźn rund um den Zweig. Sie hält bis zu minus 60 Grad Celsius aus, bei dieser Kälte produziert sie aber keinen Sauerstoff mehr. Im FrĂźhling zeigt sie ihre roten BlĂźten in Form von kleinen Zapfen. Später lässt sie ihre Zapfen herunterhängen.
  • Geschichte: Paracelsus hat das Harz der Fichte gerne als adstringierendes Mittel verwendet. In der Volksheilkunde im Alpenraum spielte der Baum seit jeher eine tragende Rolle. Der Vorrat an Fichtenpech durfte in keinem Haushalt fehlen, es wurde „Waldweihrauch“ genannt.