Im Betrieb der Brüder Martin und Stefan Übelhör im Rheintal werden feine Stoffe für Tisch, Küche und Bett hergestellt. Plus: ✅ Online-Shop

In Höchst, in der Nähe von Rhein und Bodensee, rattern die Maschinen. Im Familienbetrieb Übelhör werden beste Stoffe gewebt. Seit 1948 ist der Betrieb Teil der vorarlbergischen Weberei- und Stickereiwirtschaft. Die Brüder Stefan und Martin Übelhör leiten seit 2010 das Unternehmen. Dabei packen sie immer dort mit an, wo Not am Mann ist. Mit viel Herzblut und Engagement bringen sie sich selbst, ihre 25 Mitarbeiter und ihre Web- und Stickmaschinen zu Höchstleistungen.

Martin Übelhör Webmaschine (Bild: Günther Bayerl)
Martin Übelhör überprüft den Webstuhl.

Schön gewebte Stoffe für Tisch, Küche und Bett

Anfangs produzierte die Familie nur Handarbeitsstoffe, später bestickte Tischwäsche und seit einigen Jahren auch Jacquardstoffe. „Heute bietet unser Betrieb ein umfangreiches Spektrum an hochwertigsten Textilien – vom klassischen Handarbeitsgewebe bis hin zu zertifizierten Bettwäsche- und Möbelbezugsstoffen“, erzählen die beiden Chefs stolz.

Geschirrtüch Übelhör (Bild: Günther Bayerl)

Kleine Webkunde. Beim Weben werden mindestens zwei Fadensysteme, die Kette und der Schuss, rechtwinklig verkreuzt. Das Weben gehört zu den ältesten Handwerken der Menschheit und gilt bereits seit 32.000 Jahren als belegt, erheblich länger als die Töpferei. In den Grabkammern des ägyptischen Altertums sind Gewebereste von Gewändern nachgewiesen worden.

Neben der Zufriedenheit der Kunden liegt dem Unternehmen besondere Qualität am Herzen. Schließlich sollen ihre Textilien lange halten und so ein Zeichen gegen die heutige Wegwerfgesellschaft setzen. Und weil die Brüder Übelhör auch in Zukunft in einer intakten Natur leben wollen, liefert eine Photovoltaikanlage am Dach der Weberei den Strom.

Servus-Tipp: ServiettenTischsets und Geschirrtücher von Familie Übelhör finden Sie direkt in unserem Online-Shop Servus am Marktplatz.