Die Wirkstoffe des Huflattich befeuchten die Schleimhäute und wirken wunderbar gegen Reizhusten und Heiserkeit.

Servus-Expertin Karin Buchart

Karin Buchart schreibt regelmäßig für servus.com und teilt ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.

  • Huflattich hilft bei: Husten, Bronchienbeschwerden, Heiserkeit, Hautproblemen
  • Eigenschaften: hustenstillend, schleimlösend, antibakteriell, entzĂĽndungshemmend
  • Heilanwendung: Tee, Tinktur
  • Innerliche Anwendung: Huflattich-Tee empfiehlt sich gegen Husten und Heiserkeit. Man kann auch damit gurgeln.
  • Ă„uĂźerliche Anwendung: Bei Hautunreinheiten und Ekzemen hilft eine Huflattich-Tinktur. Das filzige, frisch geerntete Blatt der Pflanze eignet sich obendrein als kĂĽhlende Auflage bei Kopfschmerzen, geschwollenen Beinen oder bei juckenden Insektenstichen.

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  • Merkmale: Der Huflattich ist sehr genĂĽgsam, er wächst sogar auf Schutthalden und bringt groĂźe, imposante Blätter hervor, die an der Unterseite weiĂź-filzig sind. Bereits frĂĽh im Jahr leuchten uns seine gelben BlĂĽtenköpfe entgegen. Die jungen Blätter sind im Mai und Juni etwa handtellergroĂź und können dann gepflĂĽckt werden.
  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Der Geschmack von Huflattich ist sĂĽĂźlich – dafĂĽr sorgt das Insulin, das aus FruchtzuckermolekĂĽlen aufgebaut ist. Schleimpolysaccharide liefern reizstillenden Pflanzenschleim, der bei entzĂĽndetem Rachen und Kehlkopf wohltuend wirkt.
  • Geschichte: Bereits Plinius der Ă„ltere (24–79 nach Christus) berichtete ĂĽber das Rauchen von Huflattichblättern, um „Schweratmigkeit“ zu behandeln. Huflattich war auch Bestandteil der sogenannten Asthmazigarren, die zusammen mit schwarzem Tee oder Kaffee die Bronchien erweitern sollten.