Greifen Sie zu Rosmarin, dem Muntermacher aus dem Kräuterbeet. Apotheker Alexander Ehrmann weiß, wie man ihn am besten anwendet.

Illustration von Apotheker Alexander Ehrmann (Bild: Katharina Ralser)

Alexander Ehrmann schreibt regelmäßig für servus.com und teilt sein Expertenwissen rund um Naturapotheke und Naturheilkunde.

Rosmarin-Tee ist eine gute und gesündere Alternative zu anderen Muntermachern. Er kann den Kreislauf auf natürliche Art in Schwung bringen“, erklärt Apotheker Alexander Ehrmann. „Wer aufgrund eines niedrigen Blutdrucks beispielsweise morgens schwer aus dem Bett kommt, kann ein paar Tropfen ätherischen Bio-Rosmarinöls in sein Duschgel geben. So verbindet man die anregende Wirkung des ätherischen Rosmarinöls mit einer erfrischenden Dusche.“ Egal ob als Tee, im Duschbad oder in der Aromalampe, Rosmarin hilft besonders gut gegen zu niedrigen Blutdruck.

So kann man Rosmarin anwenden

Rosmarin-Tee: Einen bis eineinhalb Teelöffel getrocknete oder frische Rosmarinblätter in eine Tasse mit heißem, gekochtem Wasser geben. Die Tasse bedecken, den Tee fünf Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Am besten zweimal täglich trinken, dann kann er das Gedächtnis verbessern und die Konzentration fördern.

Rosmarin-Aromatherapie: Zwei bis drei Tropfen ätherisches Rosmarinöl auf ein Taschentuch geben und den frischen Duft drei Minuten tief durch die Nase einatmen. Alternativ kann man das Öl auch in eine Aromalampe geben. Das Einatmen des Duftes kann gegen Stress, Angst und verspannte Muskeln helfen.

Rosmarin-Massage: Zwei Esslöffel Olivenöl erwärmen und mit zwei bis drei Tropfen ätherischem Rosmarinöl vermischen. Damit können schlecht durchblutete, steife oder schmerzende Körperregionen massiert werden.

Rosmarin-Inhalation: Ein paar Tropfen Rosmarinöl in einer Schüssel mit heißem Wasser träufeln und den aufsteigenden Dampf zehn Minuten tief durch die Nase einatmen. Am besten zwei- bis dreimal täglich wiederholen. Auf diese Weise lassen sich Atemwegserkrankungen lindern.