Der Mohn ist fixer Bestandteil der österreichischen Mehlspeisküche. Wir stellen Blau-, Grau- und Weißmohn vor und verraten, für welche Gerichte sie am besten geeignet sind.

Blaumohn

Blaumohn (Bild: Mauritius Images)
Blaumohn (Bild: Mauritius Images)
  • Aussehen: bläuliche, kleine Samenkörner; blinde Sorte, also geschlossene Kapseln
  • Besonderes: wird weltweit am häufigsten kultiviert
  • Geschmack: durch die dickere Samenschale enthält Blaumohn mehr Gerbstoffe und schmeckt daher herber und intesiver
  • Gut geeignet für: pikante Gerichte, Mohnflesserl oder -striezel

Graumohn

Graumohn (Bild: Mauritius Images)
Graumohn (Bild: Mauritius Images)
  • Aussehen: im Vergleich etwas größere, nierenförmige Samenkörner in hellem Grau, sehende Sorte
  • Besonderes: die Hauptsorte im Waldviertel und Mühlviertel
  • Geschmack: zarter, feiner, edler und milder Mohngeschmack
  • Gut geeignet für: Zelten, Knödel, Tatschkerl, Torten, Strudel und die typischen Mohnnudeln

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Weißmohn

Weißmohn (Bild: Mauritius Images)
Weißmohn (Bild: Mauritius Images)
  • Aussehen: weiß-beige Körner
  • Besonderes: die seltene Sorte wird in der indischen Küche geschätzt, wächst aber auch im Waldviertel; guter Nussersatz für Allergiker; eine blinde Sorte, aber wenig ertragreich
  • Geschmack: feines Walnussaroma, leicht süßlich
  • Gut geeignet für: Kuchen, Torten, Desserts

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