Gartenstauden wie Storchschnabel, Frauenmantel, Taglilien und Funkien eignen sich dafür. Aber auch Gräser und Kübelpflanzen.

Auch Pflanzen kommen „in die Jahre“. Manche Staudenstöcke sind dann schon so groß, dass sie andere Pflanzen im Beet verdrängen. Andere lassen in ihrer Blühfreudigkeit stark nach oder werden von innen her kahl.

Dann ist die Zeit gekommen, die Pflanze zu teilen und umzupflanzen. Dies geschieht am besten im Frühling oder im Herbst, wobei im Herbst zuvor noch ein Rückschnitt der Pflanze nötig ist.

Der Vorgang ist gleichzeitig auch eine Verjüngungskur, denn er regt Wachstum und Blühfreude neu an. Falls sich im Garten kein freier Platz für die geteilten Wurzelstöcke findet, wachsen sie gut in einem Topf auf Terrasse und Balkon oder finden als Geschenk eine neue Heimat.

So wird durch Teilung vermehrt

Pflanzen vermehren durch Teilung (Bild: Mauritius Images)
  • Wurzelstock durch leichtes Rütteln mit der Grabgabel lockern, mit dem Spaten vorsichtig aus der Erde heben und in zwei oder mehrere Teile stechen.
  • Jeder neue Teil muss ausreichend Wurzeln und mindestens eine Triebknospe haben.
  • Vertrocknete oder faule Wurzeln wegschneiden.
  • An der neuen Pflanzstelle ein Loch ausheben, Erde mit Kompost vermischen und eine Handvoll Hornspäne untermengen.
  • Pflanze gleich tief setzen, wie sie zuvor gestanden ist. Erde festtreten und gut eingießen.

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