Mit einer würzigen, süß-säuerlichen Apfelsorte gemacht, schmeckt diese altösterreichische Mehlspeise besonders gut.

Für 4 Portionen

Zubereitungsaufwand: 45 Minuten

Zutaten

  • 8 süß-säuerliche Äpfel (z. B. Boskop)
  • 1 Bio-Zitrone (Saft und Schale)
  • 200 g Mehl
  • Salz
  • 3 Eier
  • 250 ml Milch (oder Weißwein bzw. Bier)
  • 1 EL Zucker
  • Butterschmalz (oder Öl) zum Ausbacken
  • 1 TL Zimt
  • 5 EL Staubzucker

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in ca. einen Zentimeter dicke Ringe schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
  2. Für den Backteig das Mehl mit abgeriebener Zitronenschale und einer Prise Salz vermischen. Die Eier trennen. Milch (oder Wein bzw. Bier) mit einer Prise Salz und Eidottern versprudeln. Mit Mehl rasch zu einem dickflüssigen, glatten Teig verrühren. Eiklar zu Schnee schlagen und unter den Teig heben.
  3. In einer höheren Pfanne Butterschmalz erhitzen. Die Apfelringe durch den Backteig ziehen und im heißen Fett schwimmend goldbraun herausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  4. Zimt und Zucker vermischen und mit einem Teesieb über die heißen Apfelringe streuen. 

Servus-Tipp: Bei Äpfel im Schlafrock, wie man auch dazu sagen kann, werden die Früchte in Backteig getaucht und schwimmend gebacken. Als Fülle eignen sich würzige, süß-säuerliche Apfelsorten wie etwa der steirische Kronprinz Rudolf. Für den Teig kann man Milch, Wein, Bier oder Most verwenden – der Alkohol verdampft übrigens beim Backen.