Grammelknödel sind aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken. Wir servieren den Klassiker auf fein abgeschmecktem Tomatenkraut.

Für 4 Portionen

Zubereitungsaufwand: 2 Stunden

Zutaten für das Paradeiskraut

  • 750 g Weißkraut
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Zucker
  • 40 g Butter
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • 1 EL Mehl
  • 250 ml passierte Paradeiser
  • 1 Spritzer Essig

Zutaten für die Knödel

  • 1 klein geschnittene Zwiebel
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 200 g Grammeln
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 kg Erdäpfel (in der Schale gekocht)
  • 300 g Mehl
  • 1 Ei
  • 30 g zerlassene Butter

Zubereitung

  1. Kraut vom Strunk befreien und feinnudelig schneiden. Zwiebel schälen, fein hacken und mit Zucker in Butter rösten. Kraut zugeben, mit Salz, Kümmel und Pfeffer würzen. Mit möglichst wenig Wasser weich dünsten.
  2. Kraut mit etwas Mehl stauben und die Paradeiser einrühren. Aufkochen und mit Essig abschmecken.
  3. Für die Grammelknödel Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit Öl anschwitzen. Grammeln zugeben und leicht anrösten. Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken und überkühlen.
  4. Die Grammelmasse fein hacken, kleine Knödel formen und 15 Minuten in den Tiefkühler geben.
  5. In der Zwischenzeit gekochte Erdäpfel schälen und passieren. Mit Mehl und Salz abbröseln, mit Ei und Butter zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Rolle formen und in so viele Portionen teilen, wie Knödel gewünscht werden.
  6. Die Teigteile flach drücken, mit der Grammelmasse füllen und Knödel formen. In kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten unter dem Siedepunkt gar ziehen. Herausnehmen, gut abtropfen lassen und mit Paradeiskraut servieren.