Die scharf angebratenen Kartoffeln harmonieren bestens mit dem fangfrischen Saibling und dem aromatischen Dillkraut.

Servus-Tipp: In den kalten, klaren Gewässern des Lungaus tummeln sich Saiblinge von außerordentlicher Qualität. Die Fische werden in den Bergseen und Bächen zwar nicht besonders groß – dazu ist das Wasser zu kalt –, aber ihr Fleisch ist äußerst delikat, es schmeckt angenehm dezent.

Für 4 Portionen

Zubereitungsaufwand: 1 Stunde

Zutaten

  • 4 Saiblingfilet
  • 6 mehlige Erdäpfel (mittelgroß)
  • 5 EL griffiges Mehl
  • 1 Zwiebel (in Ringe geschnitten)
  • etwas Butterschmalz zum Ausbacken
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Dille (gehackt)
  • 1 Schuss Zitronensaft (frisch)
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 TL Ingwer (gemahlen)
  • 1 EL Honig
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer

Zubereitung

  1. Erdäpfel kochen und schälen. In Scheiben schneiden und beiseite stellen. 
  2. Fischfilets entgräten, in Streifen schneiden, salzen und in Mehl wenden. In einem Sieb das überschüssige Mehl abschütteln. 
  3. In einer Pfanne (besonders eignet sich eine Schmiedeeisen-Pfanne – z.B. aus unserem Online-Shop) ca. zwei Zentimeter hoch Butterschmalz zergehen lassen. Die Fische darin goldbraun backen. Herausheben, auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und warm stellen. 
  4. Den Großteil des Fetts abgießen und im Rest die Zwiebelringe anschwitzen, bis diese goldbraun sind. Die Erdäpfelscheiben zugeben und von allen Seiten gut anbraten. Jetzt die Fische wieder in die Pfanne geben und einige Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  5. Butter langsam schmelzen, mit Zitronensaft und Dille abschmecken und über das Gröstl gießen. Mit Blattsalat servieren.