Drum genieße, wer sich ewig bindet – und das ist in jedem Bundesland ein bisserl anders. Speisen, die das Tanzbein stärken und Gewürze, die das Eheglück beschwören.

1. Hochzeitssuppe aus Tirol

Hochzeitssuppe (Bild: Eisenhut & Mayer)

Während man in Vorarlberg nur Knödel als Suppeneinlage serviert – damit’s in der Ehe dann rund läuft –, soll man an der Tiroler Hochzeitssuppe an den zwei Einlagen die Herkunft der Brautleute erkennen.

2. Halbturner Hochzeitshuhn

Hochzeitshuhn (Bild: Eisenhut & Mayer)

Warum man im Burgenland gar so gerne Hendln bei Hochzeiten servierte? Weil es in der k. u. k. Monarchie der Hauptlieferant für Hühner und Eier war. Dieses hier wird in einer köstlichen Welschriesling-Sauce gekocht.

3. Steirisches Hochzeitsschnitzel

Hochzeitsschnitzel (BIld: Eisenhut & Mayer)

Als Stärkung fürs Tanzbein wird das zarte Kalbschnitzerl mit würzigem Geselchten und Kräutertopfen gefüllt. Ob man trotzdem Cordon Bleu dazu sagen darf, wurde nicht überliefert.

4. Hochzeitsbeugel aus Niederösterreich

Hochzeitsbeugel (Bild: Eisenhut & Mayer)

Nach der kirchlichen Trauung und zu einem Glas Wein schmeckt dieses flaumige Gebäck aus Germteig vor allem in Niederösterreich und im Burgenland.

5. Drautaler Hochzeitskrapfen

Drautaler Hochzeitskrapfen (BIld: Eisenhut & Mayer)

Ihr kerniger Biss und ihre herzhafte Fülle bieten fürs Hochlebenlassen des Brautpaars eine gute Unterlage – diese Hochzeitskrapfen sind eine kräftige Festtagsmehlspeise.