Zu Ostern wird der Reindling mit Schinken und Kren gegessen, unterm Jahr wird Butter und Marmelade dazu gereicht.

Servus-Tipp: Zum Festessen wurde der Reindling, weil er aus dem seinerzeit teuersten aller Mehle hergestellt wird, jenem aus Weizen. Und seinen Namen hat er, weil er traditionell in einer Tonrein gebacken wurde. 

Für ca. 8 Personen

Zeitaufwand: 21⁄2 Stunden

Zutaten für den Teig

  • 30 g Germ
  • 65 g Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 500 g griffiges Mehl
  • 65 g Butter (weich)
  • 1 1-2 EL Ei
  • 2 Dotter
  • 5 g Salz
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • etwas flüssige Butter zum Bestreichen

Zutaten für die Füllung

  • 80 g Butter (flüssig)
  • 1 TL Zimt
  • 60 g Zucker
  • 120 g Rosinen
  • 60 g Walnüsse (gehackt)
  • 80 g Honig
  • 1 EL Kakaopulver

Zubereitung

  1. Die Germ mit einer Prise Zucker, etwas lauwarmer Milch und ein bisschen Mehl zu einem Dampfl abschlagen und zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.


  2. Die restliche Milch, Zucker, Butter, Ei, Dotter. Salz und Zitronenschale in eine Metallschüs- sel geben und über einem Wasserbad schau- mig schlagen.


  3. Das Dampfl mit dem restlichen Mehl und der warmen Eiercreme zu einem Teig kneten. In eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch bedecken und ca. 45 Minuten um das Doppelte aufgehen lassen.

  4. Den Teig zusammenschlagen und zu einem rechteckigen, fingerdicken Fleck aus- rollen. Mit Butter beträufeln, mit Zimtzucker, Rosinen und Walnüssen bestreuen. Mit Ho- nig beträufeln und mit Kakaopulver besieben.

  5. Den Teigfleck mit beiden Händen eng einrol- len und die Enden leicht zusammendrücken.

  6. Die Teigrolle schneckenförmig in eine gut mit Butter bestrichene Rein legen.


  7. Zugedeckt auf die doppelte Größe aufgehen lassen. Das Backrohr auf 160 °C Umluft vor- heizen. Den Reinling mit flüssiger Butter be- streichen und etwa 50 Minuten lang backen.