Schon im Zeitalter des Barock genoss man diese Torte aus Nuss-Mürbteig und Ribisel-Marmelade.

2005 fand man im Benediktinerstift Admont ein Rezept für eine Linzer Torte, das aus dem Jahre 1653 stammt. Die Linzer Torte ist also barocke Backkunst.

Für eine Form mit 26 cm Durchmesser

Zubereitungsaufwand: 1 Stunde 10 Minuten

Zutaten

  • 200 g Butter (weich)
  • 240 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Orange (bio, abgeriebene Schale)
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 5 Eier
  • 120 g Haselnüsse (gerieben)
  • 150 g Biskotten (gerieben)
  • 150 g Weizenmehl (glatt)
  • 1 große Oblate
  • 250 g Ribiselmarmelade

Zubereitung

  1. Eine Springform mit Butter ausstreichen und mit Zucker dünn ausstreuen. Das Backrohr auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. 
  2. Butter, die Hälfte des Staubzuckers, Salz, Vanillezucker, Orangenschale, Zimt und Nelkenpulver mit dem Handmixer schaumig rühren. 
  3. Die Eier mit dem restlichen Staubzucker schaumig rühren, dann nach und nach unter die Buttercreme schlagen. Zum Schluss Haselnüsse, Biskotten und Mehl in den Teig rühren. 
  4. Knapp zwei Drittel des Teiges in die Springform streichen. Die restliche Masse in einen Dressiersack mit einer glatten Tülle Nr. 5–7 füllen. 
  5. Die Oblate bei Bedarf auf Tortengröße zuschneiden, in die Form setzen und mit Ribiselmarmelade bestreichen.
  6. Mit dem Dressiersack ein Teiggitter über der Marmelade formen.
  7. Die Linzer Torte etwa 45 Minuten backen.

Servus-Tipp: Die Torte am besten über Nacht in der Form abkühlen lassen, damit sie schön saftig wird.