Das richtige Mehl ist wichtig beim Backen. Wir erklären in unserer Mehlkunde die Unterschiede zwischen „glatt“, „griffig“ und „universal“.

Bei Mehl kann man ganz schnell einmal den Überblick verlieren. Es gibt hier sehr viele Typen, Nummern und Getreidesorten (Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl). Diese sind nicht nur für Geschmack wichtig, sondern auch für das Gelingen der Backwaren verantwortlich.

Bei der Frage um glatt, griffig, doppelgriffig oder universal wiederum geht es um den Vermahlungsgrad. Vereinfacht gesagt nimmt griffiges Mehl die Flüssigkeit etwas langsamer auf als glattes Mehl. Insofern ist es am besten geeignet für Teige, die quellen müssen und zum Bemehlen von Oberflächen. Aber der Reihe nach. Unsere Mehlkunde bringt Wissen.

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06. Feb

Glattes Mehl

Hier handelt es sich um staubiges, weiches Mehl mit starker Bindekraft, das sich in der Hand ballt. Ideal für: feinporige, geschmeidige Teige wie Strudelteig, Biskuit, Blätter- und Backpulverteig, fetten Mürbteig, Plunderteig, Palatschinken sowie zum Binden von Suppen und Saucen (Einbrenn, Béchamel).

Griffiges Mehl

Dieses Mehl ist ein wenig gröber vermahlen. Das lose Mehl nimmt Flüssigkeit gut auf und ermöglicht elastische, feste, aber auch flaumige Teige. Ideal für: Nudelteige, Knödel, Nockerln, fettarmen Mürbteig oder mürben Germteig sowie Brand-, Topfen- und Erdäpfelteig.

Doppelgriffiges Mehl

Dieses Mehl ist noch etwas gröber vermahlen als griffiges Mehl. Es wird wie griffiges Mehl verwendet, etwa zum Mehlieren vor dem Braten. Durch die grobe Körnung ist es besonders gut geeignet, Flüssigkeiten aufzusaugen und Teige zu binden. Ein ideales Mehl für Knödel, Nudeln und Spatzln.

Universal-Mehl

Eine Mischung aus glattem und griffigem Mehl im Verhältnis 1:1. Universell verwendbar.

Servus-Wissen: Griffiges Mehl wird meist für Teige verwendet, die nach der Zubereitung noch rasten müssen, und eignet sich auch ideal zum Bestreuen der Arbeitsfläche beim Ausrollen von Teigen.