Diese reichhaltige Mettensuppe symbolisiert im Salzburgerischen das Ende der Fastenzeit und den Beginn des weihnachtlichen Schlemmens.

Servus-Wissen: Wer am Heiligen Abend nach der Christmette durch die eisige Winternacht und den hohen Schnee nach Hause stapfte, freute sich im Salzburgerischen vor allem auf eines: eine heiße Mettensuppe. Die reichhaltige Rindsuppe symbolisiert das Ende der Fastenzeit und den Beginn des weihnachtlichen Schlemmens. Der dampfende Topf hatte dabei traditionell auf dem Mettenstock zu stehen, einem besonders alten, knorrigen Holzklotz.

Zutaten für 4 Portionen

Zutaten

  • 2 Markknochen
  • 1 Bund gewürfeltes Suppengrün mit Karotte, Sellerie, Petersilwurzel und Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Beinfleisch
  • Saft und Schale von einer halben Zitrone
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 TL Korianderkörner
  • feine Suppennudeln
  • 2 Paar Frankfurter Würstel
  • 4 Weißwürste
  • etwas Schnittlauch (zum Garnieren)

Zubereitung

  1. Suppengrün waschen, putzen und kleinschneiden. Zwiebel halbieren, aber nicht schälen.
  2. Zwiebelhälften mit der angeschnittenen Fläche in einen großen Topf legen, Markknochen dazugeben und alles leicht anrösten.
  3. Mit fünf Liter kaltem Wasser aufgießen, Fleisch und Selleriewürfel dazugeben.
  4. Ohne Deckel etwa zwei Stunden köcheln lassen. In den letzten 15 Minuten das restliche Suppengemüse, etwas Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale sowie zerstoßene Korianderkörner, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer dazugeben.
  5. Markknochen, Fleisch und Suppengemüse aus der Suppe nehmen, erkalten lassen.
  6. Sorgfältig das Fett abschöpfen, die Mettensuppe wieder erhitzen und in die heiße Suppe klein geschnittenes Fleisch, Gemüse, gekochte Suppennudeln sowie in Scheiben geschnittene Frankfurter und Weißwürste geben. Zugedeckt noch etwas ziehen lassen. Mit Schnittlauch bestreut servieren.