Pinzgauer Bladln sind eine Art Krapfen, die aber nicht immer süß gefüllt werden müssen. In dieser Variante stecken Speck und Erdäpfel.

Zutaten für 5 Portionen

Zeitaufwand: 1 Stunde
plus 48 Stunden zum Teigrasten

Zutaten für die Fülle

  • 200 g Kartoffeln (gekocht und gerieben)
  • 100 g Speck (klein gewürfelt)
  • angeröstete Zwiebel
  • etwas Salz und Pfeffer

Zutaten für die Bladln

  • 750 g Bladlmehl (Weißroggenmehl R500 oder T500)
  • 375 ml Wasser
  • 25 g Butter
  • etwas Salz
  • etwas Pflanzenfett zum Backen

Zubereitung

  1. Mehl in einer Schüssel etwas salzen und gut vermischen.
  2. Wasser mit Butter aufkochen. Über das Mehl gießen und vermischen. Aus der Schüssel nehmen und auf einer Arbeitsfläche gut durchkneten. 
  3. Eine ca. vier Zentimeter dicke Rolle formen und davon etwa 25 gleich große Stücke abschneiden. 
  4. Die Teigstücke bemehlen, rund formen und auf 2 Zentimeter zusammendrücken.
  5. Wieder mit Mehl bestauben und zu dünnen Teigkreisen von maximal einem Millimeter Stärke und ca. 20 cm Durchmesser ausrollen. Aufeinanderstapeln, damit sie nicht austrocknen und mit Frischhaltefolie bedecken. Ein bis zwei Tage kühl rasten lassen. 
  6. Für die gefüllten Bladln die Zutaten für die Fülle ver­mischen, salzen und pfeffern. Etwas Fülle auf einem Teigkreis platzieren, zusammenklappen und mit einem Teigrad gut zuradeln. 
  7. In einer Pfanne reichlich Pflanzenöl auf mindestens 200 °C erhitzen. Die Bladln darin ganz kurz herausbacken und dabei einmal wenden (Dafür braucht man Übung!). 
  8. Dazu passt Sauerkraut, Kohlrabi oder Karfiolgemüse.

Servus-Tipp: Wenn Sie die Bladln nicht füllen und leer herausbacken, können Sie diese auch süß servieren. Einfach mit Staubzucker bestreuen und mit Preiselbeeren oder einer säuerlichen Marmelade anrichten, fertig!

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